Hallo liebe Leser,
nach einer zugegebenermaßen langen Phase der Abwesenheit melde ich mich nun wieder mit einem besonders für Selbständige wichtigen Thema zurück.
Ich spreche von einer Situation, die einen Selbständigen seiner gesamten Existenzgrundlage berauben kann. Dies passiert nur allzu oft, im Falle einer besonders lang- und schwerwiegenden Krankheit.
Bevor ich mich des Themas annehme, auf das mich die Lektüre von Peer Wandigers Artikel “Überlebt dein Business deine Krankheit?”, erschienen auf seiner Seite “Selbständig im Netz“, brachte, möchte ich zunächst noch ein wenig auf die Gründe für meine lange Phase des scheinbaren Desinteresses für dieses Projekt eingehen.
Es mag vielleicht banal für Sie klingen, aber ich hatte einfach zu viele Dinge parallel zu bearbeiten. So nahm ich einerseits mit meinem Blog “Meine kleine Astrowelt” an der Blog WM 2010 teil, die vom bereits erwähnten Peer Wandiger auf seinem ”Blogprojekt” ausgerichtet wurde.
Leider nahm die Geschichte für mich ein eher unschönes Ende. Darüber hinaus hat auch Deutschlands größtes Autorennetzwerk Suite101, im Rahmen seiner internen Wettbewerbe eine Autoren-WM ausgelobt.
Nicht zuletzt arbeitete ich an meinem ersten eigenen Buch, welches ich hoffentlich Ende August fertiggestellt haben werde. Ich hatte also eine Menge zu tun. Leider musste ich daher Selbständig 2.0 ein wenig ruhen lassen. Dies soll sich mit dem heutigen Artikel natürlich wieder ändern
Nun zurück zum eigentlichen Thema: Krankheit und Selbständigkeit. Eine – vorsichtig ausgedrückt – unschöne Kombination!
Vielmehr ist ein von einer Krankheit betroffener Selbständiger einer bedeutenden Gefahr ausgesetzt. Schließlich könnte dieser im schlimmsten Fall seine gesamten Einnahmequellen verlieren.
Sei es weil die Kunden abspringen, da sich niemand um ihre Angelegenheiten kümmern kann oder weil kaum jemand die Internetseite des Erkrankten besucht, weil sich die potenziellen Stammleser denken, dass dort nichts Neues mehr passiert.
Sie sehen also, dieses Thema verlangt besondere Aufmerksamkeit. Ich habe ehrlich gesagt auch erst jetzt, durch oben erwähnten Artikel, damit angefangen die Gewichtigkeit solch einer Situation zu begreifen. Ich hoffe Ihnen geht es genauso.
Vor allem aber möchte ich Sie dazu auffordern darüber nachzudenken, was Sie im Einzelnen tun können und sollten, insbesondere diejenigen die erst vor dem Schritt in die Selbständigkeit stehen.
Stellen Sie sich am besten folgende Fragen: Wie labil ist mein Geschäft ? Wie viele Standbeine hat es? Wie abhängig ist das Geschäft von meiner täglichen Arbeit?
Wenn Sie Antworten auf diese Fragen gefunden haben, sollten Sie sich schließlich noch Gedanken zu der wohl wichtigsten Frage machen: Wie kann ich mein Geschäft “krankheitssicher” aufstellen?
Zahlreiche aus meiner Sicht sehr gute Antworten für letzte Frage finden Sie übrigens wenn Sie sich selbst einmal den Artikel “Überlebt dein Business deine Krankheit?” zu gemüte führen.
Ein gewisses Maß an Absicherung für Geschäft und Familie kann natürlich der Abschluss entsprechender Versicherungen bieten. Einen Überblick zu den wichtigsten Formen können Sie in meinem Artikel “Versicherungen für Selbständige und Existenzgründer” gewinnen.
Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
19:01
Über die Frage was passiert, wenn ich krank werde, habe ich bisher nie nachgedacht. Das sollte ich wohl schleunigst nach holen…