yoofive im Test: Klappe die Zweite

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Hallo liebe Leser,

es ist noch nicht sehr lange her, als ich Ihnen von einigen Neuerungen auf yoofive berichtet habe. Das Dienstleistungsportal wächst und verändert sich allerdings derartig rasant, dass diese fast schon wieder antiquiert zu nennen sind. Was als Portal für 5-Euro-Dienstleistungen begann, ist wesentlich vielfältiger geworden. Genügend Gründe für mich einer Einladung der Betreiber folge zu leisten und die Seite ein zweites Mal auf Herz und Nieren zu überprüfen.

yoofive begrüßt mit neuer angenehmer Startseite

Schon die Startseite von yoofive, die sich erfreulicherweise schnell aufrufen lässt, hat nicht mehr viel gemein mit der Version, die ich während meines ersten Tests zu sehen bekam. Die Farbgebung baut auf einem neutralen Weißton als Hintergrund auf, der von einem halbtransparenten Grauton für die Reiter ergänzt wird. Auch im Gesamtbild der Seite finden sich diese Farben in leicht variierten Abstufungen wieder. Als Ergebnis dieser Gestaltungsmaßnahmen rücken verstärkt die Angebote der Dienstleister ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Auf yoofive gibt es zwei neue Angebotskategorien von 50 und 100 Euro

Auch weil diese inzwischen im Zentrum der Seite platziert wurden. Dafür ist die Sidebar nun an den linken Rand der Seite gerückt, zusammen mit den Reitern für die Registrierung, die Anmeldung und weiteren. In der Sidebar selbst bietet yoofive eine generalüberholte mehrteilige Suchmaske. So lassen sich jetzt Dienstleistungen über sechs verschiedene Preiskategorien suchen, angefangen bei 5 und 10 Euro über 15 und 20 Euro bis hin zu den neu hinzugekommenen Kategorien 50 und 100 Euro. Wer auf der Suche nach regionalen beziehungsweise physischen Dienstleistungen ist, kann dafür die Stadtsuche nutzen. Das Sortieren nach Art der Dienstleistung ist natürlich erhalten geblieben und kann zusätzlich über die Funktionen “Populär” und “Bewertung” verfeinert werden.

Interessante Angebote für Internetunternehmer und Selbständige

Über die verschiedenen Suchfunktionen habe ich mir für meinen Test allerlei Angebote angeschaut. Darunter fanden sich wie bei meinem ersten Mal allerlei Dienstleistungen, die für einen Internetunternehmer und Selbständigen durchaus nützlich und interessant sein können, wie zum Beispiel die Gestaltung eines Webseitenlogos. Ebenfalls erhalten geblieben sind die in meinen Augen sinnfreien Angebote, wie das Verschicken von Postkarten an den Käufer aus Montevideo. (Beim letzten Test kam die Postkarte übrigens aus Shanghai.) Mir sind allerdings auch Angebote aufgefallen, die sich am Rande der Legalität befinden. So habe ich beispielsweise folgenden Verkaufstext entdeckt:

Ein unmoralisches Angebot

“Egal was du für ein Angebot hast ich teste es und werde dir dann eine positive Bewertung schreiben. Natürlich schicke ich dir dann auch eine Nachicht was mir gefallen und was mir nicht gefallen hat!
Für alle anderen ist jedoch nur das positive sichtbar, so das du zum einen weist was du verbessern kannst und zum anderen neue Kunden eher dazu tendieren dein Angebot zu nutzen, da es positiv bewertet wurde!”

Dem sollten die Betreiber einen Riegel vorschieben. Ich selbst habe mich schließlich für ein Angebot entschieden, dass sich positiv auf die Entwicklung der Besucherzahlen auf Selbständig 2.0 auswirken und mir eine Menge lästiger Arbeit ersparen sollte. Ich beauftragte einen Dienstleister mit dem Setzen von Bookmarks. Aktuell warte ich noch auf eine abschließende Tabelle mit den gesetzten Bookmarks. Diese sollte mir ursprünglich zu diesem Zeitpunkt schon vorlegen. Allerdings kam es zu einer Verzögerung seitens des Dienstleisters, weil es zwischen diesem und den Verantwortlichen von yoofive Bedarf zur Klärung gab. Offenbar kam es zu technischen Problemen und so lange wollte der Dienstleister verständlicherweise keine weiteren Aufträge abarbeiten. Da der Nachrichtenfluss über yoofive zum Auftragsstatus reibungslos funktioniert, gab es von meiner Seite auch keine weiteren Schwierigkeiten.

Fazit

Auf yoofive sind ständige Weiterentwicklung und zahlreiche Erweiterungen zu beobachten. Dabei legen die Betreiber ein enormes Tempo vor. So schnell, dass aber auch mal der eine oder andere kleine Fehler auftritt. Vor vier Tagen musste beispielsweise aufgrund technischer Schwierigkeiten die Seite vorübergehend deaktiviert werden. Im Footer der Seite wiederum befindet sich ein Text über yoofive der inzwischen überholt ist. Dort wird noch behauptet jede Dienstleistung würde 5 Euro kosten. Während meiner Tests sind bis auf die beschriebene Verzögerung der Auftragsbearbeitung keinerlei Probleme aufgetreten. Solche gute Erfahrungen konnte ich auch schon bei meinem ersten Test machen. Allerdings würde ich mir von der Betreibern von yoofive eine gewisse Qualitätskontrolle wünschen. Solche Angebote, wie das Zitierte, haben in meinen Augen dort nichts verloren, wirken diese sich doch erheblich in negativer Form auf die Glaubwürdigkeit der von Käufern gegebenen Bewertungen aus.

yoofive.de

PS: Kurz nach Fertigstellung dieses Berichtes hat yoofive eine weitere Neuerung bekannt gegeben: Ab sofort ist es auch möglich Geldtransaktionen per Sofortüberweisung zu tätigen.

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Posted by Mathias Kempowski   @   25 November 2010 0 comments
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