yoofive im Test: Geld verdienen mit Dienstleistungen

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Hallo liebe Leser,

im zweiten Teil meines Testberichts zum Dienstleistungsportal yoofive werde ich zunächst auf die Auftragsvergabe eingehen, bevor ich im Anschluss erläutere ob es sich lohnt als Anbieter von Dienstleistungen auf dieser Plattform aktiv zu werden.

Outsourcing: Aufträge an externe Dienstleister vergeben

Die Erstellung einer Fanpage bei Facebook, die Eintragung in Suchmaschinen und Werbung für das eigene Projekt machen: Aufgaben die einen großen Stellenwert auf der ToDo-Liste eines Selbständigen haben können. Nicht immer reicht dafür aber die Zeit, weil das Tagesgeschäft Vorrang hat. In solchen Fällen ist die Vergabe von Aufträgen an externe Dienstleister eine praktikable Lösung.

Auf einer Plattform wie yoofive sollten Sie bei der Suche nach externen Dienstleistern, die Ihnen solche Aufgaben für den Preis von 5 Euro abnehmen, schnell fündig werden können. Vielleicht fragen Sie sich in diesem Augenblick, ob an den vergleichsweise geringen Kosten nicht irgendwo ein Haken zu finden ist. Auch ich habe mir diese Frage gestellt, als ich die Seite das erste Mal sah, und mich daher entschieden sie zu testen.

Auftragsvergabe und -abwicklung im Test

Für den Test habe ich gleich mehrere Aufträge vergeben, da das finanzielle Risiko nicht sonderlich hoch war. Ich suchte mir passende Angebote, die zum Beispiel halfen meine Positionierung bei den Suchmaschinen zu verbessern. Nachdem ich auf die “Jetzt beauftragen!”-Schaltfläche klickte, erhielt der jeweilige Anbieter von yoofive eine Benachrichtigung. Die Anbieter meldeten sich allesamt nach nur wenigen Stunden per Mail bei mir, um notwendige Abstimmungen zu treffen. Sobald dies geschehen war, erfolgte auch schon die Bearbeitung. Bereits nach rund einem Tag waren die meisten Aufgaben erledigt. Nun war es nur noch an mir, die Auftragsabwicklung abzuschließen indem ich meine Bewertung für den Dienstleister abgab.

Fazit aus der Sicht eines Kunden

Fazit: Als Auftraggeber hatte ich bisher keinen Grund mich zu beschweren. Die Auftragsvergabe und – abwicklung ist übersichtlich und einfach strukturiert. Dennoch sehe ich ein Problem in der Qualitätskontrolle, bei der Erstellung eines Angebotes. So habe ich zum Beispiel heute eins sehen müssen, in welchem Korrekturlesen als Dienstleistung angepriesen wurde. Solch ein Anbieter sollte dementsprechend der deutschen Orthografie mächtig sein. Das scheint allerdings in diesem Fall nicht zu zutreffen. (Ich persönlich habe schon lange aufgegeben die Reformen der Reformen der Rechtschreibung auseinander zu halten, und hoffe darauf Ihren Lesefluss nicht zu sehr zu stören.) Sollten Sie also die Absicht hegen auch einmal Aufträge über yoofive zu vergeben, empfehle ich Ihnen, die Angebote genaustens zu begutachten. Sofern nicht die erhoffte Qualität geboten wird, ist es immer besser sich auf anderen Plattformen umzusehen und gegebenenfalls tiefer in die Tasche zu greifen.

Geld verdienen mit yoofive

Welche Möglichkeiten es gibt mit yoofive Geld zu verdienen und wie hoch die Verdienste im Einzelnen aussehen habe ich ja schon im Interview mit den Betreibern der Plattform geklärt. Es bleibt noch zu erläutern, wie ein Auftrag erstellt wird und welche Erfahrungen ich bisher als Anbieter sammeln konnte.

Wie Sie Dienstleistungen auf yoofive einstellen

Auch die Auftragserstellung ist relativ simple aufgebaut. So finden Sie, sofern Sie eingeloggt sind, in der Kopfzeile bei den Reitern, die Schaltfläche “Meine Angebote”. Wenn Sie Ihren Mauszeiger darüber halten, erscheinen drei Untermenüs: eine Aufstellung der bisher eingestellten Angebote, eine ToDo-Liste, für alle zu erfüllenden Bestellungen und die Schaltfläche “Verkauf starten”. Mit einem Klick auf diese erscheint ein Formular. In die erste Zeile ist einzutragen was Sie für 5 Euro tun werden. Zum Beispiel 100 Bookmarks erstellen. Es folgt die Auswahl einer Angebotskategorie und dann eine genauere Beschreibung des Angebots. Anschließend ist noch eine Bearbeitungszeit für die Bestellungen sowie einzelne Schlagworte einzugeben. Zum Schluss wird noch ein Angebotsbild seitens yoofive gefordert. Sobald die Zeilen ausgefüllt und mit einem Klick auf die Schaltfläche “Hinzufügen” bestätigt sind, ist das Angebot auch innerhalb kürzester Zeit in die Liste der Dienstleistungen aufgenommen. Nun heißt es nur noch auf Bestellungen zu warten.

Mein erstes Geld hatte ich schnell verdient

Ich selbst musste zu meiner Überraschung, obwohl ich nur ein Angebot erstellt hatte, nicht einmal 24 Stunden warten, bis bei mir die erste Bestellung einging. Nun begann der selbe Ablauf wie ich ihn bereits aus Sicht eines Kunden beschrieben habe. Auch als Dienstleister konnte ich bislang nur gute Erfahrungen machen. Sobald der Kunde übrigens seine Bewertung abgegeben hat, erscheint der Verdienst auch in den Einnahmen. Diese sind allerdings noch 14 Tage lang gesperrt. Auszahlungen erfolgen ab einem Volumen von 20 Euro.

Fazit aus der Sicht eines Anbieters

Fazit: yoofive ist eine interessante Möglichkeit um im Internet Geld zu verdienen. In der nächsten Zeit werde ich mich wohl auch verstärkt in dem Portal engagieren, obwohl ich insgeheim Zweifel für die mittel- und langfristige Zukunft hege. Denn es ist absehbar, dass sich auf yoofive immer mehr Anbieter tummeln werden, aber nicht unbedingt die Zahl der Kunden gleichermaßen wächst. Um dann regelmäßig an Aufträge zu gelangen ist entweder eine extreme Nische erforderlich oder Angebote die einen deutlich zu hohen Aufwand bedeuten für den festgesetzten Preis. Wie sich die Sache also entwickelt bleibt abzuwarten und so gilt zunächst frohes Schaffen und Geld verdienen.

yoofive.de

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Posted by Mathias Kempowski   @   16 August 2010 1 comments
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1 Comments

Comments
Jan 31, 2011
05:27

Das ist wohl eine deutsche Version von fiverr. Muss ich mir gleich mal anschauen, danke für den Hinweis. Kannte bisher nur fiverr wobei das seit einem Jahr total überlaufen ist.

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