Hallo liebe Leser,
in diesem Artikel möchte ich Ihnen einen Weg aufzeigen, der Ihnen beim Kampf gegen die Bannerblindness hilft und sogar dazu beiträgt die Einnahmen, die Sie mit AdSense und Bannerwerbung erzielen, deutlich zu steigern.
Bannerblindness gleicht in weiten Teilen einer Viruserkrankung, die mittlerweile pandemische Ausmaße erreicht hat. Immer mehr Nutzer des Internets weisen die typischen Symptome auf, die die Augen der Menschen an den PC-, Notebook- und Smartphonebildschirmen auf fast magische Weise an den Anzeigen und Werbebannern der Webseiten vorbeileiten und damit Klicks auf diese verhindern. Die Leidtragenden dieser “Krankheit” sind aber nicht die Infizierten sondern die Betreiber der Seiten, denen durch die ausbleibenden Klicks Einnahmen wegbrechen.
Das Virus Bannerblindness lässt sich leider nicht auslöschen aber es kann zumindest in seine Schranken gewiesen werden. Damit dies gelingt, müssen Sie vor allem eines tun: testen. Die Zeiten in denen einfach Standartanzeigen von Google auf der Seite platziert werden konnten, die dann unaufhaltsam Einnahmen generierten sind schon lange vorbei, was nicht zuletzt der übermäßigen Nutzung solcher Werbung durch zahlreiche Seitenbetreiber geschuldet ist, die einzig und allein auf das schnelle Geld aus waren. Heutzutage muss sich ein Internetunternehmer, der auch mit Werbung Geld verdienen möchte, daher tief in Trickkiste greifen, um den Besucher seiner Seiten auf die Anzeigen aufmerksam zu machen. Ausgiebige Tests sind daher unablässig.
Um Optimierungen in Sachen Einnahmen durch Anzeigen und klickbasierte Banner zu erzielen, gibt es mehrere Mittel und Wege. Sehr häufig werden von Seitenbetreibern zwei Methoden genutzt, die gegensätzlicher nicht sein könnten: So wird einerseits auf das bewusste Hervorheben der Werbung gesetzt, die zum Beispiel durch den Einsatz von Farben, die in dieser Art nicht im Layout der Seite vorkommen. Die zweite Strategie dagegen soll den Leser so wenig wie möglich auffallen, weshalb sie auch gerne als Blending bezeichnet wird. Die Maskierung der Anzeigen erfolgt durch die Anwendung von Farben und typischen Merkmalen, wie sie auch sonst auf der Webseite vorkommen. Allerdings handelt es sich bei dieser Methode immer um eine Gratwanderung. Denn sollte die Maskierung zu offensichtlich ausfallen, kann sich ein Seitenbetreiber ganz schnell Probleme mit Google einhandeln, da das Unternehmen natürlich unerwünschte beziehungsweise zufällige Klicks, die bei dieser Strategie vermehrt auftreten können, zu unterbinden versucht.
Für die eigenen Tests empfiehlt es sich zunächst beide Methoden auszuprobieren, auch bei den Werbebannern wie sie bei Partnerprogrammen angeboten werden ( wobei hier die Tests nur mit vorgegebener Gestaltung erfolgen können). Es ist angebracht gleich mehrere Anzeigenblöcke zu gestalten; verschiedene Farben und Formate sowie Positionen innerhalb der Seite zu testen. So könnte beispielsweise auch Werbung im Text eingebaut werden. Wichtig dabei ist zu bedenken, dass die Webseite durch die Anzeigen nicht aus dem Gesamtkonzept gerissen und auch die Leser durch eine eventuelle Überfrachtung mit Werbung verschreckt werden. Es hilft zu versuchen die eigene Seite immer mit den Augen eines Besuchers zu betrachten. Ansonsten sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Nachdem ausgiebige Tests schließlich die besten Anzeigentypen herausgestellt haben, können sich einige Seitenbetreiber tatsächlich auch glücklich und zufrieden in ihren Bürostühlen zurücklegen. Aber leider nicht alle. Denn je mehr regelmäßige Leser eine Webseite hat, desto schneller kann sich erneut die Bannerblindness einstellen. Schuld daran ist der biologische Vorgang der Gewöhnung, welcher nach einer gewissen Zeit Reize, die für den Organismus nicht weiter von Bedeutung sind, einfach blockiert. So verhält es sich zum Beispiel auch mit den Fahrgeräuschen der Autos, die des Nachts am eigenen Haus vorbeirauschen, die aber einige Tage nach dem Einzug bereits verschwunden scheinen.
Wer vorwiegend Seiten betreibt, die zumeist über Suchmaschinen besucht werden, kann sich also glücklich schätzen. Für den Rest gilt es Abwechslung zu schaffen; die eigenen Leser immer wieder auf die Anzeigen aufmerksam zu machen. Glücklicherweise gibt es dafür Plugins wie zum Beispiel wpAds, für die Seiten die auf Basis von WordPress arbeiten. Mit diesem Miniprogramm können die diversen erfolgreichen Anzeigen und Banner in eine Maske integriert werden. Nach der Aktivierung des Plugins rotiert die Werbung, in einem vom Anwender vorgegebenen Rhythmus. Auf diese Weise wird bei jedem Seitenaufruf eine andere Anzeige eingeblendet. Im besten Fall kann diese Abwechslung zu deutlich höheren Einnahmen führen. Einzelne Internetunternehmer berichten sogar von einer Verdopplung.
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