Twittad: Geld verdienen mit dem Twitter-Hintergrund

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Hallo liebe Leser,

erst gestern habe ich auf Selbständig 2.0 einen Artikel zum Thema Geld verdienen mit Twitter veröffentlicht. Darin habe ich Ihnen mehrere Verdienstmethoden vorgestellt. Eine Möglichkeit der Monetarisirierung habe ich bislang aber unerwähnt gelassen.

So lässt sich nämlich nicht nur mit Affiliate-Marketing, Flattr und Werbebotschaften von Shareifyoulike und Co. Geld verdienen. Auch der Bildschirmhintergrund jedes Twitter-Nutzerkontos lässt sich gewinnbringend einsetzen. Möglich macht es der Dienst Twittad.

Geld verdienen mit dem Twitter-Hintergrund

Hintergrundbilder einbinden und Geld verdienen, das ist die Grundidee hinter Twittad – einer Plattform die es Twitter-Nutzern erlaubt, die Zeit, die sie mit dem Kurznachrichtendienst verbringen, in bares Geld umzumünzen, ohne viel Zeit und Arbeit dafür aufzuwenden.

Die Anmeldung bei Twittad und Twellow

Dafür muss man sich allerdings zunächst einmal bei Twittad registrieren. Das lässt sich ziemlich einfach und schnell erledigen. So braucht es lediglich eine Authorisierung des Twitter-Kontos und diverse persönliche Daten – wie zum Beispiel das Herkunftsland, den Wohnort, die E-Mail-Adresse und so weiter. Abschließend ist die Festlegung von sogenannten Twellow-Kategorien erforderlich – dies erfolgt über Twellow.com.

Das erste Geld lässt sich mit Twittad verdienen sobald der Inhaber eines Kontos eine erste Werbekampagne vorgeschlagen bekommen und diese zudem nicht abgelehnt hat.

Und da wäre ich auch schon bei einem gewichtigen Vorteil des Dienstes angelangt: Der Account-Besitzer kann persönlich darüber entscheiden, ob er an einer Kampagne teilnimmt oder auf einen Einbau der Hintergrundbilder, die hinter der Timeline und der rechten Navigation platziert werden, verzichtet.

Folglich werden keinerlei Twitter-Hintergründe automatisch eingespielt, ohne dass der Twitterer davon Kenntnis hat. Er hat also die volle Kontrolle und Entscheidungsgewalt darüber, welche Werbung in seinem Profil angezeigt wird.

Wie hoch ist der Verdienst bei Twittad?

Wie viel Geld sich mit Twittad verdienen lässt, kann ich derzeitig leider nicht sagen, da ich selber noch keine Erfahrungen mit dem Anbieter sammeln konnte und auch keine nennenswerten Informationen bei meiner Recherche zu finden vermochte.

Allein auf der Plattform Mashable konnte ich zu den Verdienstmöglichkeiten ein Testergebnis ausfindig machen: Für den Versuch wurde ein Twitterkonto mit 250 Followern genutzt, welches in der Summe monatlich wohl 5 Dollar einbrachte. Wie dieser Wert allerdings in Relation zu setzen ist, bleibt noch zu klären. Bisher konnte ich ansonsten keine weiteren Angaben entdecken.

Wer bucht bei Twittad Werbekampagnen?

Seit 2008 agiert Twittad bereits am Markt. Allerdings frage ich mich ehrlich gesagt, welche Unternehmen in Zeiten des Web 2.0 mit seinen unzähligen Statistikprogrammen und Messverfahren, aber vor allem mit seinen Verlinkungen derartig “primitive” und ineffiziente Werbekampagnen bucht, die an die klassische Plakatwerbung erinnert.

Denn der Erfolg der jeweiligen Kampagne ist in keiner Weise messbarNiemand kann aussagen darüber treffen, wie viele Personen das Angebot überhaupt zu Gesicht bekommen. Und das sind meiner Einschätzung nach - prozentual gesehen - wohl eher wenige, da schon ein großer Teil der Twitternutzer über Programme wie Tweetdeck auf den Kurznachrichtendienst zugreift.

Der Twitter-Hintergrund mit der eingebauten Werbung ist außerdem nicht einmal klickbar. Es erfolgt also in keiner Weise eine Weiterleitung zum werbenden Unternehmen oder zum beworbenen Produkt.

Vielleicht liege ich mit meiner Überlegung aber auch vollkommen falsch und Twitter erhebt von sich aus statistische Daten zu den Profilzugriffen und leitet sie an Twittad und die werbenden Unternehmen weiter. Aber das ist reine Spekulation meinerseits. :-)

Meine Erfahrungen mit Twittad

Wie schon weiter oben angedeutet, habe ich bisher keine eigenen Erfahrungen mit Twittad sammeln können. Ich werde die Plattform in den nächsten Tagen und Wochen aber definitiv einem Test unterziehen und die Ergebnisse bei Gelegenheit hier auf Selbständig 2.0 veröffentlichen.

Große Erwartungen in puncto Einnahmen habe ich jedenfalls nicht, da  sich Twittad bislang auf den englischsprachigen Raum konzentriert, speziell den US-amerikanischen. An lukrative Kampagnen werden deutschsprachige Twitternutzer daher wohl eher nicht vorgeschlagen bekommen.

 

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Posted by Mathias Kempowski   @   10 Mai 2011 0 comments
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