Hallo liebe Leser,
wie im letzten Teil der Serie “Geld verdienen mit Online-Texten”, der sich mit der grundsätzlich schwierigen Situation von Textern beschäftigte, bereits angekündigt, werde ich im heutigen Beitrag ein wenig über diverse Textbörsen, die auf dem deutschsprachigen Markt agieren, schreiben.
Grundsätzlich arbeiten die Textbörsen, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, mit drei verschiedenen Geschäftsmodellen.
Während die Einen als aktive Kräfte direkt auf den Markt einwirken und dementsprechend ihren Anteil an den Geschäften einfordern, wollen andere dagegen nur einen Ort darstellen, an dem fertiggestellte Texte verkauft werden und wieder andere führen Texter und Auftraggeber zusammen.
Der Anbieter Textbroker zählt wohl zu den bekanntesten unter Deutschlands Textbörsen. Schon seit 2005 können Webmaster und Seitenbetreiber auf der Plattform Texte in Auftrag geben.
Das Erstellen eines Auftrags erfolgt durch die Angabe eines Auftragstitels, einer kurze Beschreibung sowie durch die Angabe der Wortzahl und der gewünschten Qualitätsstufe. Entsprechend dieser Qualitätsstufen, die von zwei Sternen (entspricht guter Qualität) bis fünf Sternen ( entspricht professioneller Qualität) reicht, erfolgt für die Texter eine Bezahlung von 0,7 bis 4,0 Cent je geschriebenen Wort.
Alle Autoren, die, die gewünschte Qualitätsstufe besitzen, welche vor dem ersten Auftrag durch einen Probetext von den Betreibern festgelegt und anschließend durch die Beurteilungen der Auftraggeber angepasst wird sowie die Autoren die sogar über eine höhere verfügen, können sich auf die Ausschreibung bewerben.
Content.de ist der zweite große Anbieter am Markt, der nach dem selben Geschäftsmodell funktioniert. Die Unterschiede zu Textbroker sind nur marginal zu nennen.
So erhalten Texter hier, wenn sie Aufträge der ersten Qualitätsstufe, die ebenfalls mit zwei Sternen bezeichnet wird 0,8 Cent. Die Einteilung der Stufen erfolgt etwas kleinteiliger, auf insgesamt sechs verschiedene Niveaus. Die höchste Auftragsstufe wird aber auch hier mit 4,0 Cent vergütet.
Die Auszahlung erfolgt bereits nach einem Guthaben von zehn Euro und kann täglich beansprucht werden.
Bereits geschriebene Texte können Autoren auf der Plattform Contentworld vermarkten. Der Basispreis pro Wort beträgt 1,5 Cent. Dieser wird, je nachdem in welche Kategorie der Text gehört und nach Anzahl der positiven Bewertungen die ein Texter erhält, höher angesetzt. Bei erreichen der Bewertungsstufe sechs wird beispielsweise ein Aufschlag von 50 Prozent gewährt.
Stammt ein Text zum Beispiel aus der Kategorie fünf, in der unter anderen wissenschaftliche Artikel veröffentlicht werden, beträgt der Basispreis 5,5 Cent pro Wort. Allerdings muss hier dazu gesagt werden, dass die Preise nur im Zusammenhang mit einem exklusiven Verkauf gelten.
Jeder der sich entschließt, auf Contentworld Texte anzubieten, kann dies sowohl exklusiv oder nicht-exklusiv tun. Im Falle der letzteren Option, betragen die Preise ein Zehntel eines Exklusivtextes. Dieser kann dafür aber mehrfach verkauft werden.
Wer möchte, kann seine Artikel auch günstiger als zu den vorgegebenen Preisen anbieten. In jedem Fall behalten die Betreiber der Plattform 28,5 Prozent der erzielten Umsätze ein.
Ein zusätzlicher Verdienst kann über ein Partnerprogramm erzielt werden. Die Provisionshöhe wird mit 10 Prozent taxiert.
Ein drittes Geschäftsmodell wird unter anderem von den Anbietern Texterjobbörse und Texterjobs praktiziert. Sie bieten Textern und Auftraggebern eine Plattform, auf denen diese Ihre Gesuche und Angebote einstellen können.
Alles andere, wie zum Beispiel die Vergütung eines Textes müssen beide Seiten ohne irgendeine Vorgabe unter sich aushandeln. Die Plattformbetreiber generieren lediglich Einnahmen über das Schalten von Anzeigen.
Das soll es auch von meiner Seite zu dem Thema Textbörsen gewesen sein. Sollten Sie weitere interessante Textbörsen kennen, würde es mich sehr freuen, wenn Sie ihre Kenntnisse mit den übrigen Lesern und auch mir teilen würden.
Die Artikelserie selbst ist natürlich noch nicht abgeschlossen. Als nächsten größeren Themenkomplex habe ich Online-Magazine ins Auge gefasst.
Das freut mich sehr
Wenn das mal nicht lesenswert war.
Zum Thema: Ich denke aber mal das ist nicht bei 100% allen so. Also ich denke da gibt es vermutlich auch Ausnahmen – Du verstehst sicherlich was ich meine. Ansonsten guter Eintrag – Ich freu mich schon mehr anzusehen. Ich finde nur das Blog Template könnte unter Umständen noch ein wenig mehr Feinarbeit vertragen. Aber keine Sorge, das fällt nicht so ins Gewicht.
Hallo Igelchief,
vielen Dank für Deinen netten Kommentar. Sicher gibt es Ausnahmen. Die gibt es wohl immer.
(Im positiven wie auch im negativen Sinne.) Kannst Du mir ein paar Hinweise hinsichtlich Deiner Aussage zum Template geben?
Ganz schön viel Text!
Aber jetzt mal ernsthaft, hab ganz schön lange gebraucht einen wirklich guten Beitrag zu diesem Thema zu finden – gibt leider nicht so viel. Vielen Dank also, gefällt mir wirklich gut!
Damit es mehr Aufträge zu finden gibt, nehmen Sie doch noch den deutschen Anbieter Independent-Publishing.com auf! Wettbewerbsvielfalt hilft dem Markt und den Inanspruchnehmern.
Hallo Mathias,
Vielen Dank für den gelungenen Artikel.Die tollen Links können mir sehr weiterhelfen.Auf dienem Blog bin ich schon öfter auf hilfreiche Artikel gestoßen die ich dann umsetzen konnte.Mach weiter so und alles gute weiterhin.
Gruss Thomas
Vielen Dank Thomas, ich werde mir Mühe geben!
14:22
Vielen Dank für deine tollen Links!!! Bin mittlereweile echter Fan deines Blogs geworden, da ich hier immer wieder aufs neue fündig werde, was gute Tipps, zahlreiche Erfahrungen und vor allem sehr gute Links betrifft. Mach weiter so!!!! GLG Claudia Hanitzsch