PageWizz im Test

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Hallo liebe Leser,

heute präsentiere ich Ihnen wie versprochen meinen Test- und Erfahrungsbericht zum Portal PageWizz. Darin werde ich einen genauen Blick auf die Bedienungsfreundlichkeit, die internen Abläufe und auch auf die Frage des Verdienstes werfen. Bevor es ins Detail geht, möchte ich Ihnen aber zunächst noch das Interview über die Plattform mit Simon Steinberger, einem der Betreiber, nahe legen.

PageWizz: Aufbau und Gestaltung

Es bietet sich an den Test mit der Startseite zu beginnen. Diese ist recht einfach gehalten und durch ihre übersichtliche Gestaltung schnell zu erfassen. So fällt nach dem Laden der Seite im Kopfbereich die blau hinterlegte Einladung zum Mitmachen sofort ins Auge. Dem Besucher der mit den Gedanken spielt bei PageWizz einzusteigen, wird klar und deutlich gesagt, dass er wahrhaftig erwünscht ist. Am obersten Punkt der Seite wird eine interne Suchfunktion geboten sowie mehrere Reiter, die beispielsweise den Zugriff auf ein Forum ermöglichen und die allseits beliebte Hilfefunktion. Unterhalb des Seitenkopfes werden dem Gast jeweils drei der besten Artikel in drei verschiedenen Themengebieten präsentiert. Rechts daneben findet sich auch gleich eine Themenübersicht, die von Ausbildung & Beruf über Kunst & Kultur bis hin zu Wissenschaft & Technik reicht. Direkt darunter werden abwechselnd vier Autoren von PageWizz vorgestellt. Die Startseite des Portals lädt also durchaus zum Stöbern ein.

Die Registristrierung als Autor

Wer sich dafür entscheidet mitzumachen, gelangt schließlich zu einer Registrierungsmaske in der ein Benutzername, die E-Mail-Adresse sowie ein Passwort eingegeben werden muss. Dann gilt es noch zu entscheiden, ob einem die Zusendung eines Newsletters zusagt und natürlich ein Häkchen zu setzen, nachdem Datenschutzbestimmungen und AGB gelesen wurden. Sollte jemand noch mit sich hadern, besteht die Möglichkeit an einer virtuellen Tour teilzunehmen, die dazu dienen soll das Portal noch einmal näher zu erläutern. Die Registrierung selbst wird mit der obligatorisch und vom Gesetzgeber verlangten Bestätigung des Vorgangs abgeschlossen.

Einen Artikel nach dem Bausteinprinzip erstellen

Nach dem Einloggen kann auch sofort mit dem Schreiben losgelegt werden. Dafür ist ein Klick auf den Reiter “Seite erstellen” erforderlich. Ist dies geschehen baut sich eine neue Seite auf, die als erstes mit einer Vorab-Information darauf hinweist, dass der Artikel der nun verfasst werden möchte, im Sinne eines Mehrwertgebotes geschrieben werden und keine reine Werbebotschaft sein sollte. Letztere würde in jedem Falle umgehend gelöscht werden. Optional wird die Möglichkeit gegeben sich die ersten Schritte zum Verfassen eines Beitrages anzusehen.

Sind schließlich Titel und Themenkategorie bestimmt und ist gegebenenfalls eine Beschreibung des Inhalts erfolgt, ist es an der Zeit für den “Bau” des Artikels. Der Grundbaustein Text lässt sich mit einem hervorragend ausgestatteten Texteditor bearbeiten, der unter anderen auch das Einfügen von Tabellen ermöglicht. Neben dem Textbaustein sind noch viele weitere Bausteine im Angebot. So zum Beispiel ein eBay- und ein Amazon-Baustein oder auch ein Abstimmungsbaustein.

Meine eigenen Erfahrungen mit PageWizz

Es lässt sich also aus dem Vollen schöpfen. In meinem PageWizz-Beitrag, den ich extra für diesen Test verfasst habe, habe ich zunächst nur einen klassischen Text inklusive Links sowie einen Amazon-Baustein eingefügt. Deshalb kann ich zu den übrigen Bausteinen nicht allzu viel sagen. Nur so viel: jedwede Bausteinart lässt sich ohne Formatierungsschwierigkeiten oder technische Störungen in die Artikel integrieren.

Mit der Veröffentlichung meines kleinen “Testballons” sollte auch alles problemlos vonstatten gehen. Bereits zwanzig Minuten später machte ich doch recht erstaunliche Beobachtungen. Mehr als 30 Besucher hatten sich in dieser kurzen Zeit meinen Artikel angesehen. Rund zwei Drittel davon stammten von Besuchern die über PageWizz kamen, das übrige Drittel teilten sich Twitter und Facebook. Diese Zahlen lassen darauf schließen, dass das Portal voller Leben ist und seine Nutzer sehr aktiv sind. Ich hatte sogar schon meine ersten Cents verdient, wie ich kurze Zeit später sehen konnte. Mein Rückschluss aus dieser Beobachtung: Mit PageWizz lässt sich Geld verdienen. Etwas vergleichbares habe ich bisher noch nicht erlebt; auch auf Suite101 nicht. Bis ich da erstmals über 30 Besucher gekommen bin, hat es erheblich länger gedauert. Seit den ersten Minuten nach der Veröffentlichung meines Artikels hat sich der tägliche Besuchswert bei sieben bis acht eingepegelt. Auch das ist ein guter Wert, da mein Beitrag ein Thema aus der Astronomie behandelt, welches von Natur aus wenig Besucher anzieht. Diesen Wert würde ich mir für so manchen meiner Astronomie-Artikel auf Suite wünschen.

Angesehen werden können die Besucherzahlen durch den Klick auf den Reiter “Mein Konto”. Dort sind nicht nur besagte Statistiken zu finden. Auch der Zugriff auf ein internes Nachrichtensystem wird ermöglicht. Weiterhin werden hier Kommentare zu Artikeln, Abstimmungsergebnisse, Fans und geworbene Autoren präsentiert. Nicht zuletzt wird auch das Bearbeiten der eigenen Daten ermöglicht, mit denen Einfluss auf den eigenen Autorenrang genommen werden kann. Je vollständiger ein Autor sich präsentiert, desto höher der Rang.

Mein Urteil zu PageWizz

Fazit: PageWizz hat bei meinem Test einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen. Sofern ich die Zeit dafür finde, werde ich dort auch durchaus den einen oder anderen Artikel veröffentlichen. Nicht zuletzt weil dieses Portal ein Mittel darstellt um weitere Links auf meine anderen Projekte zu setzen. Dies geschieht aber selbstverständlich nur im Sinne des Mehrwerts. Interessant wird dann wohl auch die Entwicklung meines Verdienstes sein. Der einzige Punkt, den ich etwas zwiespältig betrachte, ist die Angelegenheit mit dem Autorenrang. Ist dieser doch offenbar nicht gerade aussagekräftig in puncto Schreibvermögen des Autors. Zwar zählt hier zum Teil auch der Seitenrang der Artikel mit hinein, welcher sich aus Verbreitung durch Links und Bewertungen durch Leser ergibt, dennoch wird sich hier vielmehr ein höherer Rang durch die Freigabe von Daten erschlossen. Der Seitenrang wiederum ist ein gutes Mittel zum Zweck. Denn wer kräftig die Werbetrommel für seine Beiträge durch die Verbreitung der Links rührt und entsprechende Qualität liefert, die andere Menschen dazu einlädt gute Bewertungen abzugeben, wird mit einem guten Seitenrang belohnt.

Kurzum: PageWizz ist definitiv interessant und weckt die Lust am Schreiben.

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Posted by Mathias Kempowski   @   10 September 2010 9 comments
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9 Comments

Comments
Nov 19, 2010
18:39
#1 herb :

leider komme ich nicht so richtig zurecht mit dem ganzen AdSense Kram.

Einnahmen über diese Schiene werden mir wohl für immer verschlossen bleiben.

Es sei denn, es hilft mir einer, gg.

Author Nov 19, 2010
19:31
#2 Mathias Kempowski :

Hallo herb,
vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen!?! Wo genau liegt denn Ihr Problem?

Nov 19, 2010
19:53
#3 herb :

Hallo Mathias,

na ja, ich habe zwar AdSense über Pagewizz, aber die ganze Technik hat halt ihre Schwierigkeiten mit mir. Ich wollte z.B. AdSense zu meiner HP hinzufügen, da gibt es mehrere Optionen, aber ich bin halt kein Webmaster, diese ganzen Fachausdrücke kapiere ich nicht.

Gruß, Werner

Author Nov 19, 2010
22:55
#4 Mathias Kempowski :

Hallo Werner,
könnten Sie Ihr Problem noch ein wenig genauer beschreiben? Alternativ könnte ich Ihnen auch das Hilfeforum zu AdSense empfehlen, falls Sie sich dort noch nicht umgesehen haben.

Beste Grüße,
Mathias

Jan 11, 2011
23:24
#5 Karsten :

Ich habe zuerst einige Artikel auf suite101.de veröffentlich und dann mal pagewizz.com ausprobiert. Bei pagewizz.com hat man mehr Freiheiten und kann seinen Artikel interessanter gestalten. Zwei Sachen stören mich bei suite101.de, die man bei pagewizz.com machen kann. Zum einen kann man bei pagewizz.com Bilder genau bei den Textabschnitten platzieren, wo sie Sinn machen. Das ist zum Beispiel für Anleitungen wichtig. Bei suite101.de kann man nur am Anfang ein artikelbezeichnendes Bild einfügen. Und dann erst wieder am Ende des Artikels. Da gehen die Bilder aber total unter und machen auch oft keinen Sinn. Zum anderen kann man bei pagewizz.com Zählpixel für die VG-Wort einbinden und so noch mehr von seinen Artikeln profitieren. suite101.de ist seit einigen Jahren auf dem Markt und hat das mit dem Zählpixel bis heute nicht hinbekommen. Und die Ausreden für diesen Mangel auf Nachfragen der Autoren sind bei suite101.de sehr kreativ. Wörtlich: “Man konnte sich noch nicht mit der VG-Wort einigen.” Nee, is klar.

Author Jan 12, 2011
19:47
#6 Mathias Kempowski :

Hallo Karsten,
zunächst einmal vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar. Sie haben natürlich recht, wenn Sie sagen, dass es auf pagewizz mehr Freiheiten für die Autoren gibt. Allerdings kann dies auch schnell zu Lasten der Qualität gehen. Die Angelegenheit mit den Bildern hat mich persönlich bisher nicht weiter berührt. Das wird aber eher daran liegen, dass ich auf suite101 Artikel veröffentliche, die auch ohne solche auskommen. ;-) Das Problem mit den Zählmarken der VG-Wort ist mir wohl bekannt. Dennoch schenke ich den Verantwortlichen meinen Glauben. Bisher hat es für mich noch keinen Anlass gegeben, dies nicht zu tun…

Okt 29, 2011
01:28

Nach der Flut an Artikelverzeichnissen im Web bin ich für innovative Ideen mehr als offen.

Ich habs mir mal in die Favouriten gespeichert und werde es wenn ich Zeit habe antesten. Vielen Dank für den Tipp.

Nov 28, 2011
17:27
#8 Sven :

Hi, sehr interessanter Beitrag. Ich verfolge das selbe Thema und warte auf mehr Beiträge dieser Art.

Feb 21, 2012
12:35
#9 Ralph :

Hallo Mathias,
ich bin sehr angetan von diesem Artikel über Pagewizz. Ich überlege und sehe mich schon länger nach einer Möglichkeit um, auch ausserhalb meines Blogs Artikel zu veröffentlichen. Natürlich auch um ein wenig Geld zu verdienen. Nach deinem Artikel habe ich bei Pagewizz ein gutes Gefühl. Weiter so, und wünsche Dir viel Erfolg.
Lg Ralph
http://www.ich-schaffe-es.blogspot.com

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