Hallo liebe Leser,
im Rahmen der Artikelserie “Geld verdienen mit Online-Texten” habe ich im ersten Artikel einen Vergleich von Vermarktungsmöglichkeiten für die eigenen E-Books durchgeführt.
Eine dieser Optionen ist der Verkauf über die Portale von Online-Verlagen. Einige dieser Plattformen werde ich Ihnen nun im zweiten Teil der Serie genauer vorstellen.
Wie viele Online-Verlage es inzwischen im deutschsprachigen Raum gibt, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls konnte ich dazu keine Zahlen bei meiner Recherche entdecken.
Eines ist aber sicher: die Zahl solcher Plattformen wächst mit den steigenden Absatzzahlen von E-Books an. Und das wird sich kurz- und mittelfristig wohl nicht ändern,entsteht hier doch ein neuer Markt, mit gewaltigem Potenzial nach oben.
So wird sich der Absatz der elektronischen Bücher nach einer Prognose von Kirchner + Robrecht bis 2015 gegenüber 2010 annähernd verzwanzigfachen.
Unter den Online-Verlagen gibt es spezialisierte und breit aufgestellte, große und kleine sowie solche mit mehr und minder großen Hürden für Publizisten von E-Books.
Fünf dieser Plattformen möchte ich Ihnen nun präsentieren:
Der Online-Verlag new-eBooks zählt zu den eher breiter aufgestellten Portalen. Veröffentlicht werden sowohl Bücher aus dem Bereich Belletristik, darunter die Sparten Fantasy und Abenteuer, als auch im Bereich Sachbücher, darunter die Sparten Gesellschaft und Hobby.
Als Besonderheit befindet sich im Angebot des Verlages auch ein Bereich für Serien, in dem zum Beispiel Magazine zu entdecken sind. Wenn Sie als Autor eines E-Books auf new-eBook veröffentlichen wollen, müssen Sie sich zunächst per E-Mail anmelden und sich sowie Ihr Werk anschließend registrieren.
Bevor das Buch im Angebot der Plattform erscheint, erfolgt durch den Verlag noch eine Prüfung dessen.
Seit Januar 2008 agiert der Online-Verlag Xinxii bereits am Markt. Das Portal zählt mit mehreren Millionen Seitenaufrufen im Jahr zu den Branchengrößen.
Mittlerweile werden etwa zehntausend E-Books in 652 Kategorien auf der Plattform angeboten. Sie als Autor können bereits nach der Registrierung und Anmeldung Ihr E-Books publizieren.
70 Prozent vom Verkaufspreis, den Sie selbst festlegen, erhalten Sie pro Exemplar. Es erfolgt keine Prüfung der Texte, die lediglich ein Mindestlänge von einer Seite haben müssen.
Ein weiteres Portal zur Veröffentlichung von E-Books, das zugleich ein Print-On-Demand, also auch den Druck Ihres Werkes ermöglicht, ist der Online-Verlag Docu-Trade.
Derzeitig wird der Auftritt der Seite überarbeitet, weshalb ich momentan nicht vielmehr zu dieser Plattform erzählen kann.
Das Verlagsportal PEO ist eine weitere Option zur Publikation Ihrer schriftlichen Schöpfungen. Als Besonderheit gewährt dieser Online-Verlag seinen Autoren die Möglichkeit elektronische Magazine zu kreieren und zu veröffentlichen.
Dafür verlangt PEO einen Anteil von 50 Prozent des Verkaufspreises. Dieses Angebot scheint auch auf reges Interesse zu stoßen, wurden doch bereits 182 Magazine gegründet.
Einer der größten der Branche hört auf den Namen Grin. Das Portal hat sich auf Sachthemen aus allen möglichen Fachgebieten wie Ägyptologie und Biologie spezialisiert.
Mehr als 110.000 E-Books und über 2,1 Millionen Texte befinden sich im Katalog des Online-Verlags. Wenn Sie also ein Spezialgebiet haben, über das Sie gerne schreiben oder Ihr Wissen, das Sie vielleicht während eines Studiums gesammelt haben, weiter vermitteln und damit auch Geld verdienen wollen, ist wohl Grin eine der besten Adressen.
Das war meine kleine Übersicht zu den Online-Verlagen aus dem deutschsprachigem Raum. Kennen Sie noch weitere Online-Verlage, die etwas ganz besonderes zu bieten haben? Wenn dem so ist, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn Sie mir und den Lesern dieses Blogs, über die Kommentarfunktion, davon berichten.
Nächste Woche wird die Artikelserie “Geld verdienen mit Online-Texten” fortgesetzt. Zentrales Thema werden Textbörsen sein.
Bildquelle: Lilo Kapp / pixelio.de