Linkverkauf, Shareifyoulike und Werbebanner: Geld verdienen mit Blogs Teil 2.2

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Hallo liebe Leser,

wer mit einem Blog Geld verdienen will, muss viel Arbeit und Zeit in ein solches Projekt investieren. Darauf habe ich Sie bereits am Dienstag im ersten Teil dieser kleinen Artikelreihe hingewiesen.

Wer die Geduld aufbringt und seinen Blog beständig weiterentwickelt, wird mit der Zeit mehr und mehr Aufmerksamkeit von Lesern erhalten. Mit einem Blog verhält es sich folglich wie mit einem guten Wein. Er braucht Zeit, um zu reifen. Und je länger er reift, desto wertvoller wird er.

Und desto mehr lässt sich damit auch verdienen.

Gestern habe ich Ihnen bereits einen Einblick in die verschiedenen Einnahmemöglichkeiten eines Blogs gewährt. Diese Übersicht der Einnahmequellen werde ich im Folgenden fortsetzen.

Linkverkauf

Der Verkauf von Links ist wohl die problematischste Einnahmequelle die Bloggern zur Verfügung steht. Zwar ermöglicht das Einbinden von Links im Blog gegen Bezahlung mitunter einen ansehnlichen Verdienst, allerdings wird der Linkhandel von Suchmaschinenbetreibern überhaupt nicht gern gesehen.

Schließlich basieren die Suchmaschinenergebnisse zu wesentlichen Teilen auf den Backlinks einer Webseite. Und da sind eben nur ehrlich gesetzte Links erwünscht.

Das Risiko einer Aufdeckung von gekauften Links durch Google und Co. ist verhältnismäßig gering, zumindest wenn man sich Anbietern wie Teliad, Backlinkseller oder Linklift anvertraut. Sie alle haben Technologien entwickelt, die einen natürlichen Linkaufbau nachahmen und somit unauffällig für die Algorithmen der Suchmaschinen erscheinen.

Wer hingegen den Linkaufbau in Eigenregie forciert, läuft ständig Gefahr “entdeckt” zu werden und PageRank-Senkungen oder sogar den Verlust von Positionen in Suchergebnissen hinnehmen zu müssen.

Es muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er Backlinks verkaufen möchte oder nicht. Verkaufte Textlinks sind aber in jedem Fall eine sehr einfache und lukrative Einnahmequelle.

Werbebanner

Werbebanner gehören zu den klassischen Werbeformaten des Internets und sind eine der von Bloggern am häufigsten genutzten Einnahmequellen. Die Werbeflächen für die Werbebanner können auf zwei Wegen “verpachtet” werden.

Da gibt es einerseits die Möglichkeit der Direktvermarktung. Dabei kommt ein direkter Kontakt zwischen Blogbetreiber und Werbekunden zustande.

Dies ist natürlich mit einem gewissen Verwaltungsaufwand verbunden, aber durchaus lohnenswert und lukrativ. Ich selbt habe erst im Sommer mit der Direktvermarktung auf Selbständig 2.0 begonnen und konnte bereits im September dreistellige Einnahmen damit verbuchen.

(Mehr zum Thema Direktvermarktung erfahren Sie zum Beispiel in meinem Artikel “Direktvermarktung: Werbekunden suchen und finden“.)

Die zweite Alternative in Sachen Werbebanner ist die Vermarktung über spezielle Werbenetzwerke, wie zum Beispiel AdShopping.de, AdScale.de oder auch AdJug.de.

Finanziell lohnenswert ist dieser Weg allerdings nur für Blogs mit einer großen Zahl an Seitenaufrufen. Denn die Netzwerke schütten nur Geld nach der TKP-Methode aus. Soll heißen: pro 1.000 Einblendungen erhalten Kunden einen gewissen Betrag.

Dieser fällt häufig eher klein aus, da die Werbebanner häufig nicht zum Thema des Blogs passen und dementsprechend gering vergütet werden.

Wer zu den großen Spielern in punkto Reichweite gehört und auf mehr als 100.000 Seitenaufrufe im Monat verweisen kann, erhält häufig Zugang zu exklusiveren Werbenetzwerken. Dort sehen die Angebote dann in der Regel deutlich besser aus.

Kostenpflichtige Inhalte

Wer kostenpflichtige Inhalte mit exklusiven Informationen anbietet, kann in der Regel auf stabile und ansehnliche Einnahmen verweisen. Besonders in Verbindung mit einem Blog.

Dieser eignet sich einerseits sehr gut zur Vermarktung eines Premiumbereiches, andererseits dient dieser auch als vertrauensbildende Maßnahme. Wer möchte schon die Katze im Sack kaufen? Blogger die es verstehen, mit den frei zugänglichen Inhalten zu glänzen und ihren Expertenstatus unter Beweis zu stellen, können so viel leichter neue Kunden gewinnen.

Mit kostenpflichtigen Inhalten konnte ich persönlich in jüngster Zeit sehr positive Erfahrungen machen.

Obwohl meine Plattform Wie Sie schnell und gesund abnehmen, die ich für Selbständige und Berufstätige mit Gewichtsproblemen, mit dem Wunsch nach mehr Fitness und einem gesünderen Arbeiten sowie dem Bestreben sich gesünder zu ernähren aufgebaut habe, noch sehr klein und relativ unbekannt ist, konnte ich im Premiumbereich bereits die ersten zahlenden Kunden begrüßen.

Shareifyoulike

Eine relativ neue Einnahmequelle stellt der Dienst Shareifyoulike dar. Bloggern, mit dem Wunsch Geld zu verdienen, ermöglicht dieser nicht nur die Monetarisierung des Blogs, auch Twitter- und Facebook-Konten sowie weitere soziale Netzwerke können durch Shareifyoulike zum Geld verdienen genutzt werden.

Dies wird möglich durch die Bereitstellung von Videowerbemitteln, die im Blog direkt eingebunden und in den sozialen Medien verlinkt werden können.

Grundsätzlich eignet sich Shareifyoulike vor allem als Ergänzung zu anderen Einnahmemöglichkeiten. Diesen Schluss lassen zumindest meine eigenen Erfahrungen mit dem Dienst zu.

Da die Werbekampagnen sich kaum für die Themen dieses Blogs eignen, generiere ich vor allem Einnahmen über die Verteilung der Links auf Twitter und Facebook. Auch so kommen immerhin schon niedrige zweistellige Euro-Beträge im Monat zusammen.

Vielbesuchte Blogs, die thematisch zu den Videokampagnen passen, könnten damit sicherlich auch dreistellige Beträge im Monat einnehmen.

Blogverkauf

Etwas aus der Reihe tanzt – zumindest thematisch – die Möglichkeit eines Blogverkaufs, geht es hier doch weniger um die Monetarisierung eines Blogs, sondern vielmehr um den raschen Aufbau und das Hochtrimmen eines solchen.

Einfach Blog aufsetzen, einrichten, mit Inhalten befüllen, vermarkten. Und sobald der Blog ein nennenswerte Lesermasse anzuziehen vermag, wird er zum Kauf angeboten. Alternativ lassen sich natürlich bereits existierende Blogs aufkaufen, auf Vordermann bringen und dann mit Gewinn verkaufen.

Dafür gibt es auch durchaus einen Markt. Denn viele Onlineunternehmer wollen möglichst schnell und möglichst viel Geld verdienen. Ein etablierter Blog wäre dafür eine geeignete Abkürzung.

VG Wort und VG Bild-Kunst

Die Verwertungsgesellschaften Wort und Bild-Kunst sind rechtsfähige Vereine kraft Verleihung, deren Ziel es ist Autoren und Verlagen oder beispielsweise Fotokünstlern, bei der Wahrung und Vergütung ihrer Urheberrechte zu unterstützen.

Sie sind gewissermaßen die Gema der Schreibenden, Fotografierenden und Filmenden. :-)

Um ihre Aufgabe zu erfüllen, werden beispielsweise Abgaben bei Herstellern von Drucker- und Kopiergeräten oder auch die sogenannte Bibliothekstantieme bei Bibliotheken erhoben.

Nach Abzug der Verwaltungskosten werden die Einnahmen dann vollständig an die, bei den Verwaltungsgesellschaften gemeldeten Autoren, Übersetzer, Verleger und eben Künstler ausgeschüttet.

Je nachdem wie fleißig geschrieben und gelesen wurde, können da bei der jährlichen Hauptausschüttung tausende Euro zusammenkommen.

Ich selbst habe Anfang Oktober meinen ersten Scheck erhalten, der bereits einen dreistelligen Betrag auswies. Der Nächste sollte noch deutlich großzügiger ausfallen. Schließlich habe ich in diesem Jahr fleißig Artikel veröffentlicht und die wurden auch wesentlich häufiger gelesen als im vergangenen Jahr.

Mehr zum Thema erfahren Sie in meiner kleinen Artikelserie mit dem Auftaktartikel “Geld verdienen mit der VG Wort und der VG Bild-Kunst“.

So geht es weiter

In Sachen Einnahmequellen für Blogs soll es das erst einmal gewesen sein. Meine kleine Artikelserie zum Thema Geld verdienen mit Blogs ist allerdings noch nicht am Ende angelangt. In den kommenden Wochen werde ich mit Sicherheit noch das eine oder andere Wort dazu verlieren.

Bildquellen: Shareifyoulike und Michael Grabscheit / pixelio.de

Backlinks kaufen und verkaufen und Geld online verdienen mit trustlink.de

Posted by Mathias Kempowski   @   27 Oktober 2011 8 comments
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8 Comments

Comments
Okt 27, 2011
11:35
#1 Mitsch :

Hallo,
ich denke, dass Risiko einer Aufdeckung von paid links ist tatsächlich gering – und zwar genau dann, wenn man reine HTML Links natürlich einbindet, sie themenrelevant sind und man es nicht übertreibt …

Außerdem nehme ich an keinen Linkmarktplätzen teil, bei denen ich fertige Skripte einbinden muss … damit sind LinkApfelschorle und Backlinkverkäufer leider schon mal raus … bei teliad kommen einfach die meisten Buchungen zustande.

Okt 28, 2011
17:01
#2 Zoey :

Hallo,
ich möchte mich für deine aufschlussreiche Artikelreihe bedanken. Durch diese Informationen fühle ich mich endlich in die Lage versetzt es auch mal selber mit einem Blog zu versuchen.

Nov 4, 2011
20:53
#3 nina :

Hey toller Thread, is genau mein Ding, verkauf meine eigenen Bücher über ein Partnerprogramm von ichkaufsab.de…ist auch ein kleiner Teil des ganzen :-)

Nov 18, 2011
12:54
#4 Patrick :

Danke für die tolle Artikelreihe.

Author Nov 18, 2011
14:30
#5 Mathias Kempowski :

Gerne. Da kommen in den nächsten Wochen noch einige weitere Teile. :-)

Feb 14, 2012
12:03
#6 vanvox :

Shareifyoulike ist eine coole Sache. Denn man kann auch sehr kleine Social Media Accounts anmelden. Und wer mehrere hat, der kann doch ein paar Euros verdienen.

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