Geld verdienen mit Twitter

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Hallo liebe Leser,

der Kurznachrichtendienst Twitter zählt zu den beliebtesten und am stärksten wachsenden sozialen Netzwerken weltweit. Auch wenn die Plattform in weiten Teilen von Profi-Bloggern und anderen Selbständigen, die ihr Geld im Internet verdienen, genutzt wird, ist längst nicht allen bekannt, dass sie auch mit Twitter Einnahmen erzielen und ihre Umsätze steigern können.

In dem vorliegenden Beitrag möchte ich deshalb einen kurzen Blick auf die verschiedenen Methoden zur Monetarisierung des sozialen Mediums werfen, die mir bisher über den Weg gelaufen sind.

Methode 1: Geld verdienen mit Werbediensten

Ein buntes Sammelsurium an Werbeplattformen und Werbediensten hat sich in den letzten Monaten im Windschatten des Kurznachrichtendienstes Twitter entwickelt. Allen gemein ist das Bereitsstellen von Werbetweets, die über die jeweiligen Nutzerkonten verteilt werden.

Unterschiede zwischen den Anbietern finden sich sowohl in der Berechnung der Vergütung – die sich mal nach der Followerzahl sowie der Anzahl der Tweets richtet und mal mögliche Faktoren ignorierend auf Standartbeträge fixiert wird – und auch in der Art der Bereitsstellung – die inhaltlich auf bereits geschriebene Tweets abgestimmt automatisch erfolgen oder vom Twitter-Nutzer manuell beeinflusst werden kann.

Über drei Anbieter, die Werbebotschaften über Twitter absetzen habe ich hier auf Selbständig 2.0 bereits berichtet. Darunter befinden sich Shareifyoulike, welcher für jeden Tweet mindestens einen Euro zahlt, Magpie, der seinen Nutzern allerlei manuelle Entscheidungen überlässt und Ad.ly, der nur für Prominente offensteht.

Methode 2: Geld verdienen mit Affiliate-Marketing

Affiliate-Marketing kann auch über Twitter funktionieren. So lassen sich beispielsweise Partnerlinks zu aktuellen Gewinnspielen in einen Tweet einbetten. Die Kunst besteht darin die eigenen Follower neugierig zu machen.

Bei entsprechender Anzahl der Follower, die mindestens dreistellig sein sollte, können dann durchaus nennenswerte Provisionen entstehen. Voraussetzung ist jedoch, es besteht überhaupt eine wirkliche Interaktion zwischen einem selbst und den Followern.

Wenn diese sich schon für normale Tweets kaum interessieren, weil sie eigentlich nur ihre eigenen Inhalte verbreitet wissen wollen, ist die Wahrscheinlichkeit mit Affiliate-Marketing über Twitter Geld zu verdienen äußerst gering.

Zudem braucht es eine gesunde Portion Feingefühl, um aktive Follower nicht durch ständige Affiliate-Tweets zu vergraulen. Der Wunsch mit Twitter Geld zu verdienen sollte eben nicht zum Spammen ausarten.

Affiliate-Marketing über Twitter ist natürlich mit Affiliate-Netzwerken wie auch mit In-House-Partnerprogrammen möglich. (Eine Übersicht zu einigen Anbietern finden Sie in dem Artikel “Methoden und Quellen zum Geld verdienen im Internet“.)

Methode 3: Geld verdienen mit Flattr

Seit dem ersten Mai 2011 gibt es den Mikrospendendienst Flattr auch für Twitter. Der Dienst erlaubte es bislang Internetnutzern mit kleinen Geldbeträgen die persönlichen Lieblingsblogs oder spannende und hilfreiche Inhalte aus dem Web freiwillig zu unterstützen und zu honorieren.

Das Prinzip bleibt auch für den Kurznachrichtendienst erhalten. Blogger können ihre Einnahmen die sie über die Flattr-Spenden-Buttons generieren nun über Twitter steigern. So zumindest die Hoffnung der Flattr-Gründer, die endlich eine kritische Masse erreichen wollen. Ob sie sich erfüllen wird, muss sich noch zeigen.

Methode 4: Indirekt Geld verdienen

Eine vierte Methode Geld mit Twitter zu verdienen funktioniert nur indirekt und findet eigentlich auf dem eigenen Blog beziehungsweise der eigenen Webseite statt. Diese Möglichkeit beschreibt somit die klassische Aufgabe des Kurznachrichtendienstes: Die Vermarktung von Inhalten.

Wer unter den Twitternutzern seine Zielgruppe herausfiltert und auch mit dieser zu kommunizieren versteht, kann zahlreiche Besucher auf seine Artikel leiten. Und diese bemerken im Idealfall platzierte Werbeanzeigen und generieren Umsätze beziehungsweise steigern die Gesamtbesucherzahlen derartig, dass Werbepartner dazu bereit sind, mehr Geld für Werbeplätze auszugeben.

Tipp: Kurz nach der Veröffentlichung dieses Artikels habe ich noch eine weiter Methode entdeckt. Mehr dazu können Sie in dem Artikel “Twittad: Geld verdienen mit dem Twitter-Hintergrund” erfahren.

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Posted by Mathias Kempowski   @   9 Mai 2011 8 comments
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8 Comments

Comments
Mai 25, 2011
00:01
#1 René :

Hallo Mathias,

netter Einblick in den “Geld verdienen” Bereich. Allerdings sollte man immer darauf achten seinen Interessenten genügend Mehrwert zu bieten, was leider bei dieser automatischen Werbung über Twitter nicht der Fall ist. Dies wird oft von den Followern durch Druck auf den “entfolgen”-Knopf betraft.
Auch muss man natürlich ersteinmal Interessenten für sich gewinnen. Man muss dieses Thema also immer in einem größeren Kontext betrachten, ansonsten gewinnt man den Eindruck damit “schnelles Geld” ohne Arbeit verdienen zu können.

Grüße,
René

Author Mai 25, 2011
08:47
#2 Mathias Kempowski :

Hallo René,

da sind wir uns vollkommen einig, was diese Thematik angeht. Automatisierte Werbetweets ohne manuelle Kontrollmöglichkeit sind sicherlich der schlechteste Weg, um mit Twitter Geld zu verdienen. Deshalb würde ich an dieser Stelle auch eher dazu raten, sich einen Dienst zu suchen bei dem diese Kontrollmöglichkeit vorhanden ist.

Beste Grüße,
Mathias

Jun 13, 2011
09:39

Hi Mathias,

selbst mit einer manuellen Kontrollmöglichkeit haben diese automatischen Werbetweets wenig bezug auf deine Zielgruppe und von daher meiner Meinung nach eher deutlich unbrauchbar!

Die einzige Methode die wirklich funktioniert ist die letzte, indirekt Geld über Infos zu verdienen…

Viele Grüße,
René

Author Jun 13, 2011
09:50
#4 Mathias Kempowski :

Hallo René,

seit wann gibt es denn nur eine einzige Zielgruppe, die sich auf Twitter tummelt?

Jun 16, 2011
19:10

Hallo Mathias,

nein, ich meinte die jeweilige Zielgruppe eines jeden der seinen Account auf Marketing mit Twitter ausrichtet.

Denn dann sollte man bekanntliche eine Nische mit eventuell mehreren verwandten Themen wählen und bedient somit meist eine bestimmte Zielgruppe!

Viele Grüße,

René

Feb 28, 2012
11:52

Aufschlussreich. Daumen rauf dafür. Gruss, der daenke-admin

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