Hallo liebe Leser,
auch in der neuen Woche geht es weiter mit dem großen Thema “Geld verdienen mit Online-Texten“. Genau das, können Sie auch auf der Seite PageWizz tun: Beiträge verfassen und online stellen und damit Ihr Konto aufbessern.
Ich habe mit Simon Steinberger, einem der Betreiber der Seite ein Interview geführt…
Hallo Mathias, PageWizz spricht im Grunde alle Menschen an, die gerne schreiben – Jeder kann Autor werden und eigene Artikel verfassen- Die Motive und Themen sind dabei so verschieden wie die Menschen selbst: So werden z.B. persönliche Erfahrungen und Ratschläge veröffentlicht oder Urlaubsberichte mit Bildern und Videos On-the-Fly für die Lieben zu Hause erstellt.
„Echte“ Autoren oder auch Web-Entwickler präsentieren Ihre Werke, vergrößern dadurch ihren Bekanntheitsgrad und erhalten gleichzeitig wertvolles Feedback und Bewertungen durch die aktive Community.
Vor allem aber macht PageWizz Spaß und man kann damit nebenbei sogar ein Taschengeld – oder auch mehr – verdienen, denn jeder Autor ist an den Werbeeinahmen seiner Werke dauerhaft beteiligt …
Hans und ich (Simon) haben PageWizz zu zweit gegründet und entwickelt: Wir sind beide Promotionsstudenten an der Universität Ulm; Hans passend im Fach Informatik und ich – weniger passend – in Chemie. Wir beschäftigen uns beide schon länger mit der Web-Entwicklung und haben einfach Spaß dabei!
Ich möchte mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken: Das Prinzip geht im Grunde auf die beiden amerikanischen Websites Squidoo und HubPages zurück.
Vor einiger Zeit bin ich auf diese Portale gestoßen und war fasziniert davon: Auf ganz einfache Weise kann man unglaublich ansprechende Artikel aus verschiedenen Bausteinen in Windeseile zusammensetzen: Texte, Bilder, Videos und vieles mehr kann spielend leicht mit der Maus zusammengeklickt werden.
Die einzelnen Seiten sind für Suchmaschinen optimiert, so dass diese leicht gefunden werden und hohe Besucherzahlen zustande kommen. Besonders interessant ist nun, dass durch Werbung auf diesen Artikeln Einnahmen erzielt werden und dass die Autoren daran dauerhaft zu 60% beteiligt sind. Die Werbung wird dabei teils automatisch und teils (optional) durch die Autoren in den Artikeln eingebettet.
Squidoo und HubPages jedoch waren und sind rein englischsprachig und die Klagelaute der deutschen Autoren waren unüberlesbar. Auch Hans war begeistert davon und so setzten wir uns zusammen, überlegten, bastelten und entwickelten in unserer Freizeit monate- und nächtelang … und so entstand vor knapp einem Jahr PageWizz.
Wir haben beide bereits vor PageWizz auch andere Projekte entwickelt, aus Spaß und als Nebenverdienst zum Studium: Maps-for-free.com, Schlemmerkino.de und Elephanty.com sind ein paar Beispiele.
Zusätzlich durfte ich bei ein paar größeren Websites (Radins.com, Cadomania.com) mitarbeiten, wobei ich wichtiges Wissen im Bereich Suchmaschinenoptimierung sammeln konnte. Ohne Vorerfahrung ein Projekt wie PageWizz umzusetzen ist – für mich jedenfalls – kaum vorstellbar.
Selbst mit Erfahrung raucht uns nicht selten der Kopf beim Austüfteln von neuen Möglichkeiten – Aber das macht uns Spaß und ich denke, das merkt man auch.
Naja,PageWizz ist bereits knapp ein Jahr online und Pageballs erst seit ca. vier Monaten, ich würde jedoch nicht behaupten, dass Pageballs bei uns geklaut hat, abgesehen vielleicht vom „Page…“
Der Name unseres Konkurrenten hat mich schon etwas irritiert und hier und da können wir ein paar Formulierungen von uns auf Pageballs wiederfinden. Wenn man es jedoch genau betrachtet sind nicht wir, sondern Squidoo das Vorbild für Pageballs, zumal es rein optisch und von den Texten her eine deutsche 1:1 Übersetzung dessen ist.
Die Timeline der „Klau-Reihenfolge“ sieht insgesamt so aus: Suite101 (seit 1996!) > Squidoo (Oktober 2005) > Hubpages (August 2006) > PageWizz (2009) > Pageballs (2010).
Als Promotionsstudenten steht uns für Marketing nicht so viel Geld zur Verfügung, wie wir gerne hätten. Ein größeres Budget wäre schon hilfreich, aber auch Einfallsreichtum ist hier sehr viel wert: Vorwiegend setzen wir auf eine ausgefeilte Suchmaschinenoptimierung, die auch ständig verbessert wird.
Zusätzlich lassen wir uns immer wieder neue Aktionen einfallen, um unsere Autoren dazu zu motivieren ihre Meinung über PageWizz im Web zu verbreiten. Aktuell z.B. kann jeder Autor Berichte über PageWizz auf beliebigen Websites veröffentlichen und kann damit seine 60%-Beteiligung bis auf 80% erhöhen.
Eine praktische Option auf PageWizz stellt auch die Mitgliederwerbung dar: Wer über einen Reflink neue Autoren wirbt, der erhält dauerhaft eine 10%-Beteiligung an den Einnahmen der Seiten des neuen Mitglieds – Die 10% stammen dabei natürlich vom PageWizz-Anteil und nicht vom neuen Autor! Die nächste Aktion ist bereits vorbereitet und viele weitere stehen schon auf meiner Todo-Liste … die Ideen gehen dabei nicht so schnell aus.
Zusätzlich sind wir selbst natürlich auch sehr aktiv, schreiben Berichte über PageWizz und schalten Werbung sowohl im wie auch außerhalb des Internets … vor Kurzem habe ich auch in mühevoller Arbeit einen netten Beitrag auf Pageballs verfasst: Der wurde allerdings samt Benutzerkonto kommentarlos gelöscht
Ich habe den Artikel daraufhin bei uns eingestellt.
Vor allem anderen aber setzen wir darauf, ein exzellentes Produkt und einen dazu passenden Service anzubieten: Wir lieben es, die Ideen unserer Autoren umzusetzen und dadurch PageWizz ständig besser und angenehmer zu gestalten. Ich denke, eine Website, die den Nutzern etwas bringt und auch Spaß macht, ist die beste Voraussetzung, um im Web bekannt zu werden.
Die einfachste und wichtigste Einnahmequelle auf PageWizz ist Google AdSense, welches automatisch auf den Artikeln eingebettet und optimiert wird. Zusätzlich können Autoren Amazon-Produkte via Baustein präsentieren und bei Verkäufen bezahlt Amazon eine Provision von etwa 5-10%. Um 60% dieser Einnahmen zu erhalten, müssen sich die Autoren bei Amazon und Google anmelden und ihre Partner-IDs auf PageWizz eintragen.
Diese IDs werden dann bei 60% aller Seitenabrufe im HTML-Code verwendet, so dass die Einnahmen direkt von Amazon bzw. Google an die Autoren ausbezahlt werden. Die Anmeldung bei Amazon und Google geht dabei schnell und einfach.
Wir halten dieses System für den fairsten Weg, denn die Autoren können anhand des HTML-Codes den korrekten Einbau ihrer Partner-IDs überprüfen und erhalten exakt den Anteil der Einnahmen, der aus ihren Beiträgen entsteht. Bei Suite101 oder Pageballs beruht die Verteilung der Einnahmen alleine auf den Seitenabrufen und kann vom Nutzer nicht nachvollzogen werden.
Als weitere wichtige Geldquelle muss noch erwähnt werden, dass auf PageWizz auch eigene Affiliation-Programme verwendet werden dürfen. Diese sind – wenn man sie elegant einsetzt – noch um ein Vielfaches Ertragreicher als AdSense und dabei gehören dem Autor ganze 100% der Einnahmen.
PageWizz selbst lebt letztlich von den verbleibenden Prozenten, die durchschnittlich aktuell bei rund 25% liegen dürften. Brutto 40%, abzüglich Mitgliederwerbung und Spezialaktionen, bei denen wir i.d.R. Zusatzprozente an unsere Autoren verteilen.
Um Einnahmen zu erzielen, braucht man Besucher: Aktuell liegt der eCPM von PageWizz, d.h. die Einnahmen pro 1000 Besucher, bei rund 5 EUR für AdSense und Amazon zusammen (also 3 EUR Beteiligung bei 60%-Anteil als Autor)
Zitat aus dem Google-Blog: „Die erfolgreichste Maßnahme um viele Besucher zu erhalten besteht darin, spannende Artikel, aussagekräftige Bilder oder interessante Grafiken für Nutzer zur Verfügung zu stellen.“
Zu einem solchen Artikel *muss unbedingt* ein verlockender und gleichzeitig einfacher und v.a. für Google sinnvoller Seitentitel gefunden werden. Sinnvoll bedeutet dabei, die Überschrift muss die wichtigsten Suchbegriffe enthalten, die ein potenzieller Leser bei Google eingeben würde. Beinahe genauso wichtig ist eine fesselnde Artikel-Beschreibung, die auch die entsprechenden Suchbegriffe beinhalten muss.
Um die Einnahmen zu verbessern können entweder an passenden Stellen Amazon-Bausteine oder auch eigene Affiliation-Programme eingesetzt werden. Wichtig ist dabei, dass sich die Werbung gut in den Inhalt integrieren sollte, so dass diese von den Lesern nicht sofort als Werbung erkannt und „ausgeblendet“ wird.
Wir verbessern und ändern nahezu rund um die Uhr – also eben abgesehen von den drei Stunden Schlaf plus eine Stunde essen am Tag
Sowohl was die Einnahmen als auch die Möglichkeiten und Funktionen auf PageWizz angeht, haben wir noch eine lange Todo- und Ideen-Liste vor uns, die täglich länger wird. Zum Spaß habe ich ein paar Screenshots der Entwicklung unserer Startseite eingestellt: Ich denke man sieht schon, vor allem wenn man die Zeitangaben über den Bildern beachtet, dass sich bei uns sehr viel tut.
Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, die Seite auf Herz und Nieren zu überprüfen. Meinen ausführlichen Testbericht werden Sie noch im Laufe dieser Woche nachlesen können.