Hallo liebe Leser,
nach einer etwas längeren Pause ist es nun wieder an der Zeit einen weiteren Teil aus der Artikelreihe “Geld verdienen mit Online-Texten” zu veröffentlichen.
Heute widme ich mich dem Portal Pageballs. Neben allgemein gültigen Informationen, werde ich, in den folgenden Zeilen, auch auf meine eigens gemachten Erfahrungen mit der Seite eingehen.
Mittlerweile gibt es ein buntes Sammelsurium an Portalen, die professionellen wie auch Hobby-Autoren die Möglichkeit einräumen Artikel auf ihren Seiten zu veröffentlichen.
Im Gegenzug werden diese “Content-Produzenten” mit einer Beteiligung an den Werbeeinnahmen entlohnt. Eines der jüngeren dieser Portale ist Pageballs. Seit nicht einmal einem halben Jahr agiert diese Seite am Markt.
Konzeptionell betrachtet, handelt es sich um die deutsche Variante der US-amerikanischen Seite Squidoo.com. Aufgrund des Baukastenprinzips und der Ähnlichkeit des Namens, tritt Pageballs als direkter Konkurrent des Portals PageWizz auf.
Simon Steinberger, seines Zeichens Mitbetreiber von PageWizz, hat in einem Interview über seine Seite, das hier auf Selbständig 2.0 erschien, sogar eingeräumt, dass er die eine oder andere eigene Formulierung auf Pageballs wiederfinden konnte.
Was sich hinter dieser Angelegenheit verbirgt, vermag ich nicht zu sagen. Abgesehen davon ist es auch nicht Aufgabe dieses Beitrages, das herauszufinden. Stattdessen ist es Zeit für die harten Fakten:
Die Startseite präsentiert im Kopfbereich die weitgehend zum Standard avancierte Anordnung von Logo, in der linken Ecke, über eine Suchfunktion, bis hin zu Erläuterungs-, Anmelde- und Registrierungs-Schaltflächen, auf der rechten Seite.
Direkt unterhalb findet sich ein Aufruf zum Mitmachen. Den Hauptteil nimmt ein Überblick der verschiedenen Kategorien, mit den jeweils fünf erstplatzierten Beiträgen, ein.
Das Angebot der Kategorien ist mit 33 sehr vielfältig, und umfasst zum Beispiel die Themengebiete Auto, Motorrad & Energie sowie Telekommunikation.
Die Registrierung bei Pageballs ist einfach gehalten und somit auch schnell abgeschlossen. Danach kann sofort mit dem Erstellen eigener Artikel losgelegt werden.
Nach dem Baukastenprinzip wird dieser in drei Schritten zusammengestellt. Es gibt vier Arten von Bausteinen, mit den Inhalten “Text”, “Amazon”, “Youtube” und “Flickr”. Nach der Fertigstellung eines Artikels, kann es mit dem Geld verdienen auch schon losgehen. Oder?
Eher nicht. Zumindest muss ich, auf Basis meiner eigens gemachten Erfahrungen mit dem Portal, davon ausgehen. Ich habe mich bereits vor mehr als drei Monaten bei Pageballs angemeldet und einen Testartikel veröffentlicht.
Dieser Artikel befand sich seit seiner Publikation ununterbrochen unter den ersten Plätzen, in der Kategorie Finanzen & Versicherungen. Angesichts dieser Tatsache wäre doch eigentlich ein hohe Anzahl an Lesern und auch an Einnahmen zu erwarten. Pustekuchen.
Die Leserzahl beziehungsweise die Anzahl der Zugriffe auf meinen Artikel befindet sich auf einem niedrigen dreistelligen Niveau und die Einnahmen haben noch nicht einmal die Marke von einem Euro überschritten.
Mein persönlicher Eindruck von Pageballs ist nicht der Beste. So sind, wie eben berichtet, die Leserzahlen und Verdienste nicht gerade berauschend.
Im persönlichen Bereich für Autoren, gibt es nicht einmal eine sinnvolle Statistik für die Seitenzugriffe. Und es scheint auch keine nennenswerte Qualitätskontrolle zu geben. Zumindest habe ich diesen Eindruck beim Überfliegen so manchen Beitrages gewonnen.
Das schreibe ich in dem Wissen, dass ich selbst nicht fehlerfrei arbeite. Deshalb sehe ich auch problemlos über kleinere Fahler hinweg. Was mir jedoch auf Pageballs teilweise geboten wurde und wird, ist nicht mehr akzeptabel.