Hallo liebe Leser,
vergangene Woche habe ich Ihnen mit Shareifyoulike eine Plattform vorgestellt, die es ermöglicht nicht nur mit dem Blog sondern auch mit den eigenen Profilen in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter durch das Teilen von Inhalten Geld zu verdienen. Heute möchte ich Ihnen nun eine weiteren Dienst präsentieren, der ebenfalls bei der Monetarisierung eines Twitter-Kontos behilflich sein kann. Der Name dieser Plattform lautet Magpie.
Das Prinzip, mit dem Magpie die Monetarisierung eines Twitter-Profils erreicht, ist recht einfach und daher schnell erklärt: Der Inhaber eines Twitter-Kontos braucht sich lediglich mit dem in Deutschland üblichen Verfahren anzumelden und der Plattform die Nutzung des eigenen Profils zu gewähren, um Werbung, natürlich in Form von Tweets, abzusetzen und zu verbreiten. Damit alles seine Richtigkeit hat, müssen die Werbetweets, die auf die Inhalte bereits vorhandener Tweets abgestimmt sind, mit den Tags #magpie, #spon, #anzeige oder #werbung versehen werden, und schon steht dem Geld verdienen mit Magpie nichts mehr im Wege.
Klingt zu schön und einfach um wahr zu sein?
Stimmt! – natürlich gibt es auch bei der Plattform Magpie gewisse Einschränkungen und Besonderheiten. Denn der Dienst lässt nur Twitter-Konten an seinem Geschäftsmodell teilhaben, die auf automatische Tweets verzichten. Alle Blogger die beispielsweise ihre Twitter-Konten mit ihren RSS-Feeds synchronisiert haben, damit neue Blogbeiträge automatisiert innerhalb des sozialen Netzwerkes verbreitet werden, haben Pech gehabt. Ich selbst bin daher auch von einer Teilnahme ausgeschlossen.
Wer nicht vor der Hürde der automatischen Tweets strauchelt, verdient
nun aber nicht automatisch gutes Geld. Denn wie hoch die Einnahmen, die mit dem Twitter-Account erzielt werden können, wirklich sind, ist von allerlei Faktoren abhängig. Um eine Ahnung von den möglichen Gewinnen zu erhalten, ist es möglich auf der Webseite von Magpie, über die Betätigung der Schaltfläche “Sieh’ nach, wieviel du verdienen kannst!” und der Eingabe des Twitter-Namens, ungefähre Zahlen zu ermitteln. Die Prognose basiert auf der Anzahl der Follower, der Gesamtzahl der Tweets, der täglichen Tweets und weiterer Faktoren.
Natürlich habe ich das auch mit meinem eigenen Profil ausprobiert. Da ich auf Twitter nur geringe Aktivitäten aufzuweisen habe, fällt erwartungsgemäß auch die Prognose von Magpie entsprechend klein aus. Ganze 3,54 Euro soll ich angeblich im Monat verdienen können, wäre ich nicht sowieso von diesem Dienst ausgeschlossen. Prinzipiell sollte sich mit Magpie jedoch wesentlich mehr Geld verdienen lassen. So könnte Peer Wandiger von Selbständig im Netz etwa 252,28 Euro im Monat umsetzen oder Martin Mißfeldt vom tagSeoBlog 70,44 Euro.
Wer sich in Sachen Magpie einmal ausprobieren möchte, hat übrigens vielfältige Möglichkeiten, um die bereitgestellten Werbetweets an seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. So lässt sich im persönlichen Nutzerkonto beispielsweise die Frequenz der Werbenachrichten einstellen. Nach jeder 1., 3., 5., 10., 15. und 20. Nachricht kann ein Werbetweet abgesetzt werden. Zudem räumt der Dienst die Option ein, jede Werbebotschaft manuell auf Inhalt sowie Vergütungsmodell, darunter etwa “pay per view” und “pay per sale”, zu kontrollieren und gegebenenfalls abzulehnen.
Einnahmen werden über Paypal ausgezahlt sobald die Grenze von 30,00 Euro überschritten wird. Die von Paypal erhobenen Gebühren werden von Magpie übernommen.
Magpie ist der erste und scheinbar auch der erfolgreichste Dienst – dafür spricht zumindest die auf der Startseite angegebene Followerzahl von über 27 Millionen -, der eine Monetarisierung des sozialen Netzwerkes Twitter ermöglicht. Die Webseite macht auf mich einen sehr aufgeräumten und seriösen Eindruck. Besonders positiv zu werten sind natürlich die Kontrollfunktionen die den Inhabern der Twitter-Konten eingeräumt werden. Leider ist es mir mit meinem normalen Profil durch die automatischen Tweets nicht möglich mit Magpie Geld zu verdienen. Der Grund für diese Einschränkung dürfte in den von Magpie aufgestellten Qualitätsrichtlinien zu finden sein, die auf einen nachhaltigen und mehrwertorientierten Betrieb der Seite ausgelegt sind. Um Spammer draußen zu halten, ist die Ablehnung von Twitter-Profilen die auch automatische Inhalte generieren, daher nur konsequent und meines Erachtens verständlich.
Ich kann, wie im Artikel bereits geschrieben, leider nicht meine eigenen Erfahrungen einbringen. Daher würde es mich sehr interessieren, ob auch andere Twitter-Nutzer so eine schlechte Meinung von Magpie haben wie René. Wie verhält es sich also mit Magpie? Lohnenswert oder nicht?
Ich habe mich jetzt schon seit einiger Zeit angemeldet. Aber bei wurdn noch keine Werbeanzeigen eingeblendet. Vielleicht kommt das ja noch. Aber es ist bestimmt nicht schlecht wenn man sich ein bisschen Geld dazu verdienen kann. Wer Fernseh schaut muss ja auch mt Werbung leben.
Manche Leute machen sich eine riesen Mühe um die Folger zu informieren, warum solllte man diesem nicht ein bisschen Geld gönnen.
Hallo Herr Altmann,
vielen Dank für Ihre Einsichten.
15:38
Guten Tag,
also, ich kannn Magpie absolut NICHT weiterempfehlen und würde jedem raten die Finger davon zu lassen!!
Der größte Verlusst dabei ist die Anzahl und vor allem die Qualität deiner Follower!! Diese werden durch nervige, meist völlig zielgruppenferne und insgesamt viel zu häufige Werbung vergrault!
Mit Magpie verdient Niemand langfristig und ohne größere Verlusste an Followern und Qualität nennenswerte Beträge! Überhaupt wird man im Normalfall nie die Auszahlungsgrenze erreichen. Der Einzige der daran wirklich verdient ist derjenige, der die Werbung über Magpie in Auftrag gibt.
Twitter ist ein soziales- und kein Werbenetzwerk!! Wenn man auf Twitter “werben” und Geld verdienen möchte, muss man das Ganze völlig anders und vor allem seriöser angehen.
Wen es interessiert, der kann sich einmal auf meiner Webseite Geld-mit-Twitter.de umschauen. Hier gibts hochwertige Infos in Form eines Reports und eines 30-Tage-Emailseminars, beides kostenlos!
Viele Grüße,
René Itrich