Geld verdienen mit Android-Apps

Hallo liebe Leser,

in der Vergangenheit habe ich Ihnen bereits Wege aufgezeigt, die das Geld verdienen mit Apps für iPhone, iPod touch und iPad ermöglichen. Heute beabsichtige ich selbiges für Applikationen zu tun, die auf Android-Basis arbeiten.

Methode 1: Geld verdienen durch den Verkauf im Android-Market

Die naheliegenste Option in Sachen Geld verdienen mit Android-Apps ist wohl schlicht und einfach derVerkauf über Googles Android-Market.

Sobald die fertiggestellte Applikation auf die Plattform hochgeladen werden kann, ist es dann hauptsächlich eine Sache des Marketings und der Qualität sowie der Einzigartigkeit einer App, die über den Verkaufserfolg dieser entscheiden und dem Entwickler beziehungsweise Besitzer bestenfalls hohe Gewinne in die Kassen spülen.

Natürlich haben auch Glück und Preisgestaltung einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg einer App, wie das Beispiel von Edward Kim beweist.

Methode 2: Eingebettete Werbung

Die Mehrheit unter den im Android-Market angebotenen Applikationen ist kostenlos erhältlich. Nun ist aber nicht jede dieser Apps als kostenlose Dreingabe beziehungsweise als Marketingmittel zur Steigerung der Markenbekanntheit anzusehen.

Vielmehr dient auch ein wesentlicher Teil dieser Gratis-Apps zum Geld verdienen. Nur weniger offensichtlich.

Statt Geld für die Anwendung zu verlangen, besteht nämlich beispielsweise auch die Möglichkeit innerhalb dieser, Werbung des auf Apps spezialisierten Dienstes AdMob einblenden zu lassen.

Eine im letzten Jahr veröffentlichte Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen zeigt übrigens, dass Android-Nutzer am Empfänglichsten für Werbung innerhalb von Applikationen sind.

Ein nennenswertes Einkommen wird sich mit dieser Methode aber wohl nur erzielen lassen, wenn die App einige tausend Male heruntergeladen und vor allem regelmäßig benutzt wird.

Denn nur wenn die eingeblendete Werbung auf neugierige Nutzer trifft, wird sie auch angeklickt und erzeugt damit einen Verdienst.

Methode 3: Als Programmierer

Freiberufliche Programmierer sind derzeitig äußerst gefragt, wie eine Studie zu den aktuell gezahlten Honoraren in der Branche beweist.

Wer sich auf die App-Programmierung spezialisieren möchte und sich auf die Kundengewinnung und -bedienung versteht, sollte sich eine lukrative Nische erschließen können.

Methode 4: In-App-Bezahlung

Erst seit wenigen Tagen ist es über den Android-Market möglich mit sogenannten In-App-Verkäufen Geld zu verdienen. Zusätzliche digitale Inhalte, weitere Spiellevel oder auch Softwareaktualisierungen lassen sich nun direkt aus der App heraus verkaufen.

Bislang war es Entwickler von Applikationen für Googles Android-Betriebssystem nur möglich auf Anbieter wie PayPal zurückgreifen, um innerhalb einer Anwendung weitere Kaufmöglichkeiten zu etablieren.

Dankenswerterweise hat das Google-Entwicklerteam mit der Einführung der neuen Verdienstmethode detailliertes Dokumentationsmaterial und zudem eine Beispielanwendung bereitgestellt, die veranschaulichen sollen, wie sich die In-App-Bezahlung in eine Anwendung implementieren, in den Android Market einstellen und testen lässt.

Ausführliche Sicherheitshinweise sollen dazu beitragen einen Missbrauch des neuen Bezahlsystems zu verhindern.

Methode 5: Geld verdienen mit Android-Apps über Partnerprogramme

Eine fünfte Methode zum Geld verdienen mit Android-Apps orientiert sich am klassischen Affiliate-Marketing.

Dabei werden über Werbemittel wie Banner und personalisierte Links potenzielle Kunden zum Zielangebot weitergeleitet. Entscheidet sich der Kunde dafür eine oder gleich mehrere kostenpflichtige Applikationen herunterzuladen erhält der Vermittler eine fixe oder prozentuale Provision.

Diese Möglichkeit ist besonders vorteilhaft für Blogger und Webseitenbetreiber die sich mit dem Thema Apps auseinandersetzen, aber selber keine Anwendungen programmieren oder vermarkten. Ein Beispiel für solch ein Android-App-Partnerprogramm ist der Anbieter AndroidPIT.

9 thoughts on “Geld verdienen mit Android-Apps

  1. Hallo,
    eine gelungene Zusammenstellung muss ich sagen. :-) Das vorgestellte Partnerprogramm zu den Android Apps kannte ich noch gar nicht. Und danke für die informativen Links.

  2. Hi, sehr schöner Artikel. Ich betreibe schon seit längerem das Portal Apps-News.de und wir haben aktuell eine Aktion für alle Android Entwickler. Dort können diese ihre Android App kurz beschreiben und in unsere Kategorie Android Apps eintragen. Aktuell gibt es den Eintrag kostenlos.

    Der erste Eintrag ist bereits vorhanden:
    http://www.apps-news.de/android-apps/

    Kontaktmöglichkeiten gibt es über das Impressum.

    Ich hoffe der Link hier ist ok, ich denke für Besucher die auf deine Seite kommen ganz interessant.

    Schönen Abend noch!

    Oliver

  3. Danke für die Tipps.
    Leider hatte ich bisher weniger Erfolg mit der Android-SDK, die ständig Ewigkeiten gebraucht hat um alles zu laden und das Builden war auch Kampf.
    Vor allem ist der Markt für Android Apps doch wirklich sehr klein im Gegensatz zu den Iphone Apps.
    Ich habe mich jetzt erstmal auf Cordova (ehemals Phonegap) runtergeladen und baue damit meine erste App.

    Viele Grüße

    Andreas

  4. Hallo Mathias,
    echt Klasse er Artikel und diesmal bin ich über Google doch wieder bei dir gelandet.
    Ich werde mal Methode 1+2+5 ausprobieren. An 5 bin ich am meisten Interessiert. 1+2 mach ich als Entwickler nebenbei. Mal sehen.
    Ich werds berichten.

    Viele Grüße
    Stefan

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