Hallo liebe Leser,
heute möchte ich Ihnen eine recht junge und noch kaum bekannte Möglichkeit vorstellen, um mit dem eigenen Blog und zudem mit den großen sozialen Netzwerken Facebook und Twitter Geld zu verdienen.
Ein neuer Dienst macht dies möglich. Der Name dieses Dienstes lautet: Shareifyoulike. Worum es sich dabei genau handelt, werde ich Ihnen in den folgenden Zeilen mit meinen eigens gemachten Erfahrungen erläutern.
Shareifyoulike vermittelt seinen Mitgliedern Inhalte, die diese gegen einen Geldbetrag über ihre Blogs sowie ihre Facebook- und Twitter-Konten verbreiten können.
Bei den Inhalten handelt es sich erwartungsgemäß um Werbung, die von Unternehmen und Projektinitiatoren bereitgestellt wird, um Produkte und Dienstleistungen mittels Social Media-Marketing bekannt zu machen.
Um an dem Dienst zu partizipieren, ist natürlich zunächst eine Anmeldung notwendig. Die klappt aber ohne größere Schwierigkeiten in wenigen Augenblicken. So müssen neben dem Namen, dem Nutzernamen und Kontaktdaten nur die Internetadresse eines Blogs und oder die Profile der genannten sozialen Netzwerke angegeben werden.
Außerdem kann noch angegeben werden, aus welchen Kategorien die Werbekampagnen kommen sollen. Bevor dann die ersten Inhalte geteilt werden können, überprüft Shareifyoulike die eingetragenen Profile. Bei mir war dieser Vorgang innerhalb weniger Stunden abgeschlossen.
Sofort nach Freigabe der Profile kann es auch schon losgehen. Einfach einloggen und es erscheint eine übersichtliche Seite mit allen zur Verfügung stehenden Werbekampagnen. Zu jeder Kampagne wird eine Abbildung und ein Titel zum Inhalt angegeben sowie das Startdatum und die Vergütungszahlen für die Blogs und sozialen Netzwerke.
Die Inhalte können immer solange geteilt werden, bis das per Tortendiagramm angezeigte Budget der Kampagne aufgebraucht ist. In der letzten Spalte werden die verfügbaren Aktionen angegeben. So auch die in Euro ausgedrückte Summe der bisherigen Aktivitäten zum jeweiligen Inhalt sowie Statistiken.
Per Klick auf den jeweiligen Inhalt erscheint eine Übersichtseite mit allen bedeutenden Informationen zur Kampagne. So beispielsweise eine ausführliche Beschreibung zum Produkt oder der Dienstleistung, passende Schlüsselwörter sowie Vergütungs- und Einbindungsangaben.
Um etwa Inhalte auf Facebook und Twitter zu teilen wird auf eine entsprechende Schaltfläche geklickt, wodurch ein Zugangsfenster zum weltgrößten sozialen Netzwerk beziehungsweise zum Kurznachrichtendienst geöffnet wird. Ein möglicher Text zum Inhalt wird immer bereitgestellt.
Natürlich kann – es wird auch durch Shareifyoulike ausdrücklich darauf hingewiesen – dieser Text verändert werden. Nach dem Posten des Inhalts muss der Permalink zum Post respektive Tweet in die Maske der Kampagnenseite kopiert werden. Kurze Zeit später wird der Vorgang noch einmal per Mail bestätigt.
Um die Verbreitung von Inhalten nachvollziehen zu können, ist zu jedem Inhalt eine eigene Statistik einsehbar, welche Postings und Einbindungen im zeitlichen Verlauf darstellt.
Für das Teilen von Inhalten bei Twitter oder Facebook werden in der Regel 1,50 Euro bis 2,00 Euro gezahlt. Für die Einbindung in Blogs werden vorzugsweise Videos bereitgestellt, wobei es für jede Betrachtung durch den Blogleser 0,03 Euro gibt.
Eines sollte ich noch anmerken: Für jede Kampagne wird eine maximale Tagesvergütung festgelegt, die bei 25,00 Euro bis 75,00 Euro liegen kann. In meiner ersten Woche habe ich mit dem Dienst Shareifyoulike 4,50 Euro eingenommen. Dabei habe ich mich ausschließlich auf Twittermitteilungen beschränkt.
Potenziell hätte ich also durchaus mehr Geld verdienen und womöglich die Auszahlungsgrenze von 10,00 Euro ohne weiteres überschreiten können. Allerdings handele ich in diesem Fall, wie auch bei den bezahlten Blogbeiträgen, immer nach der Devise meinen Kontakten und Lesern einen Mehrwert zu bieten. Die Auszahlung erfolgt übrigens bislang nur über Paypal.
Mir selbst genügt das vollkommen, aber ich kann mir vorstellen, dass das nicht auf jeden Nutzer der Plattform zutrifft.
Die Plattform Shareifyoulike ist eine vielversprechende Möglichkeit um die Einnahmen des eigenen Blogs zu steigern und auch die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken in eine zusätzliche Verdienstquelle zu verwandeln.
Besonders positiv ist die von Shareifyoulike eingeräumte Möglichkeit individuell zu entscheiden, ob und wo der Nutzer die angebotenen Werbeaktionen verbreitet und mit welchem Wortlaut dies geschieht. Derzeitig liegt Shareifyoulike noch in einer Beta-Version vor, die aber offenbar schon problemlos läuft.
Zumindest konnte ich keine Macken im Betrieb feststellen. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung des Portals, denn ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Seite genug Potenzial hat um zu einer bedeutenden Anlaufstelle für werbende Unternehmen und Organisationen zu werden.
Bildquelle: Shareifyoulike
… natürlich ist Geld verdienen mit Social Media eine feine Sache. Aus meiner Sicht genießt der zu verbreitetende Content aber stets die höchste Prio. Die Frage, “Was bereichert die Leser?” ist mir persönlich wichtiger als die Frage “Was bereichert mich?” Schließlich gibt es schon so viel Flaches, oft Wiedergekautes, Manipulierendes in den Weiten des WWW. Ein paar konkrete bzw. auch kritische Anmerkungen zu den Schwerpunkt-Themen und deren Quellen, die man über diesen Dienst beziehen kann, wären schön gewesen… Beste Grüße, Kathrin
Hallo Kathrin,
da es meines Erachtens keine Schwerpunkte hinsichtlich der Werbethemen gibt, kann ich leider nichts weiter dazu schreiben.
Zu den werbenden Unternehmen und Einrichtungen vermag ich nur zu sagen, dass diese Querbeet, aus allen Bereichen der Gesellschaft zu kommen scheinen. So fand ich zuletzt beispielsweise eine Kampagne vom “Deutschen Handwerk” vor oder auch die Werbung eines Unternehmens für eine Applikation.
Ihre zuerst genannten Anmerkungen sind übrigens genau das, was ich unter dem Stichwort Mehrwert verstehe. Darin stimmen wir also überein…
Hallo!
Exzellent, was soll man mehr sagen? Du scheinst ein sehr begabter Schreiber zu sein. Meistens wird mir ein Artikel schnell langweilig, was hier nicht der Fall war. Ich war richtig gefesselt.
Danke für deine Zeit, Ich schau wieder vorbei.
tschuessi
20:27
Super Beitrag.
Vielen DAnk