Hallo liebe Leser,
heute möchte ich Ihnen den ersten Teil meiner Artikelserie zum Thema “Geld verdienen mit Online-Texten” präsentieren.
Gegenstand dieses Artikels ist der Verkauf von E-Books über die Plattformen von Online-Verlagen und eigenen Verkaufsseiten, im direkten Vergleich miteinander.
Träumen Sie davon einmal ein eigenes Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?
Oder waren Sie gar in letzter Zeit sehr fleißig und haben bereits einen Roman oder ein Sachbuch verfasst, dass Sie als elektronisches Buch anbieten wollen?
Dann haben Sie für die Vermarktung Ihrer Online-Texte die Wahl zwischen zwei Herangehensweisen. Die eine etwas leichtere Option wäre eine Veröffentlichung auf der Plattform eines Online-Verlages. Die aufwändigere Methode ist die Vermarktung über eine eigene Verkaufsseite.
Der vermeintlich einfachere Weg für die Veröffentlichung eigener E-Books über die Portale von Online-Verlagen bedarf nur weniger Arbeitsschritte.
Nach der Registrierung auf einer Plattform wie zum Beispiel Xinxii ( die in etwa genauso abläuft wie bei jeder x-beliebigen anderen Webseite mit persönlichen Zugang) können sofort der Titel, die Beschreibung und auch die Schlagworte sowie die Themenkategorie in eine Eingabemaske eingetragen werden.
Direkt danach erfolgt der Upload (das Hochladen) Ihres E-Buchs. Dafür empfiehlt es sich das Werk als Word- oder PDF-Dokument abzuspeichern. Dies sind die am weitesten verbreiteten Dateiformate. Je nach Verlag kann nun noch eine Prüfung der Texte erfolgen.
Als vertrauensbildende Maßnahme zwischen Ihnen und Ihren potenziellen Lesern wird unterdessen von den Online-Verlagen die Option angeboten ein persönliches Profil anzulegen. Sie sollten davon Gebrauch machen, denn in der Regel erweist sich diese Möglichkeit als verkaufsfördernd.
Der Verkauf und die Auslieferung Ihrer E-Books erfolgt über ein Verkaufsformular, auf dem mehrere Zahlungsotionen wie PayPal zur Verfügung gestellt werden. Nachdem die Zahlung abgeschlossen ist, können die Käufer Ihr E-Book auch schon herunterladen.
Der große Vorteil für Sie als Autor von Online-Texten gegenüber Druckware besteht zum Einen in der Geschwindigkeit mit der Sie Ihre Werke publizieren können und andererseits in der Höhe Ihres Honorars.
Denn während im altbewährten Druckbuchhandel nur rund zehn Prozent des Nettoverkaufspreises beim Autor verbleiben, erhalten Autoren von Online-Texten Anteile von meist 35 bis 75 Prozent der Erlöse.
Mit einer eigenen Verkaufsseite, hier ein Beispiel, lassen sich die beschriebenen Erlöse sogar noch überbieten. Da hier keine Umsatzbeteiligung wie bei den Online-Verlagen anfällt. Dafür ist diese Methode für den Verkauf der E-Books aber auch etwas aufwändiger.
Bevor nämlich der Upload der Dokumente erfolgen kann, sind noch einige Vorarbeiten zu tätigen. Zunächst benötigen Sie ein Seiten-Skript, auch Template genannt, dass für das Erscheinungsbild Ihrer Verkaufsseite zuständig ist und das Sie noch mit Ihren Daten und Texten gefüllt werden muss.
Solch ein Template können Sie eigenhändig entwerfen oder gegen ein Entgeld erwerben. Eine dritte Möglichkeit wird Ihnen mittlerweile auch bei den meisten Webhostern als Inklusivleistung geboten. Da Sie bei solch einem Anbieter sowieso Webspace anmieten müssen – ohne diesen kann Ihre Seite nicht online gehen – ist diese Option nur logisch. Zumal Sie sich damit das Hochladen des Skriptes ersparen.
Sobald der Webhoster Ihrer Wahl Ihren Webspace eingerichtet hat, was normalerweise wenige Tage in Anspruch nimmt, und Sie ein Template hochgeladen oder eine der Hoster-Vorlagen gewählt haben, können Sie auch schon mit dem Entwurf eines Verkaufstextes beginnen.
Dieser macht eigentlich den größten Unterschied zum Verkauf auf den Verlags-Plattformen. So lässt sich der Verkaufstext auf der eigenen Sale-Page wesentlich mehr ausschmücken als die eher kurze Beschreibung des vorliegenden Werkes, wie Sie bei den Online-Verlagen geboten wird.
Ist der Verkaufstext schließlich verfasst, gilt es nun noch Zahlungsmöglichkeiten sowie natürlich den Versandablauf, der den Kunden das sofortige Herunterladen des E-Books ermöglicht, in das Skript einzubinden. Nun sind alle Voraussetzungen für den eigentlichen Verkaufsprozess geschaffen. Fehlt nur noch die Aufmerksamkeit für Ihre Seite. Um Kunden auf diese zu locken bedarf es zum Teil eines erheblichen Aufwands.
Wie das im Einzelnen gelingt wird Thema eines weiteren Artikels dieser Serie sein.
Fazit: Im direkten Vergleich miteinander gibt es keinen klaren Sieger zwischen Online-Verlag und eigener Verkaufsseite.
Deshalb hängt die Entscheidung darüber welchen Weg Sie beschreiten wollen um Ihre E-Books zu vermarkten mehr oder weniger von Ihrer eigenen Person ab.
Der Eine oder andere von Ihnen wird vielleicht lieber mehr Aufwand betreiben wollen um die Gewinnmarge auf ein Maximum anzuheben.
Die Übrigen dagegen vertrauen vielleicht mehr auf die Professionalität der Verlage und gibt dafür lieber einen Teil des Gewinnes ab, hat dafür aber auch mehr Zeit zum Schreiben.Oder Sie machen es wie ich.
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