Hallo liebe Leser,
Berichte und Reportagen zum Thema Gehaltspanne und faire Entlohnung sorgen hierzulande immer wieder für ausschweifende Diskussionen und teils emotionsgeladene Auseinandersetzungen.
Besonders die Gehaltsspanne, die zwischen den Geschlechtern besteht, findet immer wieder Beachtung. Diese ist aber auch nicht gerade klein.
Deutschland ist ein fortschrittliches Land, so kann man es doch eigentlich ausdrücken. Wie es scheint, ist dies aber noch immer nicht auf jedem Gebiet der Fall.
Man muss nur einmal in die Unternehmenswelt schauen. Hier herrschen teils Zustände, die einen an die konservativen Nachkriegsjahre erinnern. Wenn man in einem Unternehmen nachfragt, was Priorität hat, wird oftmals geantwortet, dass die Sicherheit von Daten an oberster Stelle steht.
Mit Hilfe von Rexel Aktenvernichtern für Unternehmen mit diversen Modellen von Aktenvernichtern für das Büro, kann hier einiges gemacht werden. Aber wie sieht es eigentlich mit der Bezahlung aus, genauer gesagt, mit Gerechtigkeit und Angemessenheit auf diesem Gebiet?
Das scheint offenbar ein nur unwichtiger Faktor zu sein, wenn man bedenkt, dass Frauen hier noch immer extrem benachteiligt werden.
In ihrem ganzen Berufsleben verdient eine Frau im Durschnitt 23 Prozent weniger als ein Mann in einer ähnlichen Position, mit der gleichen Qualifikation.
Die Spanne bei der Bezahlung zwischen Mann und Frau wird auch „gender pay gap“ genannt und ist in Deutschland in den vergangenen Jahren nicht kleiner geworden. Es wird sogar gesagt, dass diese in Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern extrem groß ist.
Schon bei der Bewerbung auf einen Job wird das Verhalten von Frau und Mann ganz unterschiedlich bewertet. Treibt ein männlicher Bewerber seine Gehaltsvorstellungen in die Höhe und stellt dreiste Anforderungen, so wird dies sogar gerne gesehen. Bei Frauen ist das anders.
Zum einen sind sie von Natur aus bescheidener und wagen es nur selten, ihr Gehalt in die Höhe zu pokern, zum anderen wird es in vielen Fällen als unangemessen betrachtet, wenn sie es dann doch tun.
Frauen haben zudem die Angewohnheit, sich selbst und ihre Fähigkeiten klein zu reden, was dazu führt, dass die meisten unter ihnen beim Einstiegsgehalt bei etwa 8 Prozent unter dem der Männer liegen.
Zwar gibt es in Deutschland seit einigen Jahren eine Selbstverpflichtung bei Unternehmen, die Gehaltsspanne so weit wie möglich einzudämmen, doch passieren tut dies nur in den seltensten Fällen.
Auf die Barrikaden geht auch nicht wirklich jemand. Es scheint, als hätten sich die Deutschen mit dem Zustand abgefunden, dass Frauen einfach weniger verdienen als Männer. Fortschrittlich ist diese Haltung wirklich nicht.
Bei Selbständigen und Freiberuflern könnte sich das Bild hingegen deutlich anders und vor allem differenzierter gestalten.
Hängt hier das Einkommen doch wesentlich mehr vom Können, Engagement und der Persönlichkeit der einzelnen Frau und des einzelnen Mannes ab. Gegebenenfalls spielt natürlich auch die eigene Produkt- und Dienstleistungspalette eine große Rolle bei den Verdiensten.