Hallo liebe Leser,
Krawatte und Anzug oder doch eher Jeans und Kapuzenpulli? Wie sieht die richtige Berufsbekleidung für einen Selbständigen beziehungsweise eine Selbständige aus?
Eine mitunter äußerst schwierige Frage, kann die Arbeitskleidung doch erheblichen Einfluss auf Geschäftsverhandlungen ausüben und über Erfolg beziehungsweise Misserfolg entscheiden.
Ganz nüchtern betrachtet: Würden Sie sich eher von einem Anwalt bei Rechtsstreitigkeiten vertreten lassen, der Ihnen beim ersten Zusammentreffen in Jeans, Turnschuhen und T-Shirt begegnet oder im gut geschnittenen Anzug mit Krawatte?
Es wird wohl Letzteres sein, nicht wahr?
Doch wie verhält es sich allgemein? Muss es wirklich für jeden Selbständigen in Sachen Berufsbekleidung immer streng zugehen oder darf es auch mal sportlich leger sein?
Ist es nicht auch entscheidend sich in der eigenen Haut wohlzufühlen?
Ich persönlich beispielsweise verzichte grundlegend auf Krawatte und Fliege. Ich empfinde diese doch als sehr einengend. Vom Anzug mache ich hingegen schon Gebrauch, aber auch nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Bei mir darf es eben sportlicher zugehen. Ein Sakko, ein Hemd, Jeans und sportliche Schuhe. So fühl ich mich am wohlsten und so kann ich auch am besten verhandeln.
Wie sehen Sie das? Wie sieht die richtige Berufsbekleidung für Selbständige aus? Schreiben Sie mir doch Ihre Meinung zum Thema Arbeitskleidung für Selbständige. Unter allen sinnvollen Kommentaren verlose ich zusammen mit meinem Partner Krawatte-hemd.de 5 edle Krawatten im Wert von 100,- Euro.
Freundlicherweise hat der Krawatten-Shop nicht nur die folgenden 5 Krawatten für die Leser von Selbständig 2.0 gesponsert, sondern auch gleich einige Tipps rund um die Krawatte im Businessbereich zusammengestellt.
Zur Verlosung steht jeweils ein Exemplar der folgenden Krawatten:
Unikrawatte Navyblau (SB1384)
Krawatte-Hemd.de hat uns eine navyblaue Krawatte bereitgestellt, die für einen Leser dieses Blogs bereitliegt. Navyblau passt hervorragend in die klassische Abendgarderobe und auch in den konservativen Businessbereich.
Die dunkelblaue Krawatte zählt eindeutig zu den förmlichsten Krawatten überhaupt. Ihr weiterer Vorteil ist, dass Sie sich hervorragend mit beinahe allen anderen Farben kombinieren lässt.
Idealerweise wählen Sie ein weißes oder hellblaues Oberhemd zu dieser Krawatte.
Klassische Streifenkrawatte Oliv/Navy (SB1343)
Die “Regimentskrawatte” in oliv/navy ist besonders hochwertig, da sie aus reiner Mogadorseide handgefertigt ist.
Regimentalkrawatten werden auch gerne als die britischen Klassikerkrawatten betiteltt, die breit gestreift sind und durch ihre puristischen Farben besonders edel wirken.
Sehr gut tragen Sie eine solche Krawatte in oliv/navy im konservativen Geschäftsumfeld. Diese Krawatte hat das Standardmaß von 9 cm Breite.
Moderne Streifenkrawatte in italienischem Design (SB1750)
Für den jungen, modernen Mann hat uns Krawatte-hemd.de diese Krawatte mit pinken Streifen ausgesucht.
Heutzutage können frische, heitere Farben wie rosè sehr gut im modernen Büroumfeld getragen werden. Sie gehört zu den sogenannten italienischen Krawatten, welche sich durch ihre grazilen, feinen Linien auszeichnen.
Die Krawatte ist 8,5 cm breit und damit ein wenig schmaler geschnitten, was den modernen Charakter zusätzlich unterstreicht.
Neben den herkömmlichen Krawattenformen gibt es heute auch besondere Formen, wie zum Beispiel die Sicherheitskrawatte und die extra schmale Krawatte. Auch hier verlosen wir jeweils ein Exemplar, beide wurden freundlicherweise durch den Krawatten Shop zur Verfügung gestellt.
Vorgebundene Clipkrawatte in mittelblau (SB1409C)
Clipkrawatten sind im Businessbereich besonders praktisch, da sie bereits fertig vorgebunden sind und nur an den Hemdkragen angeclippt werden müssen.
Sie werden auch Sicherheitskrawatten genannt, weil sie von Sicherheitsfirmen eingesetzt werden müssen, welche die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter garantieren müssen. Es gibt diese Clipkrawatten heute bereits in allen Farben. Diese mittelblaue Krawatte steht also ihrem Standardpendant optisch in nichts nach.
Wenn Sie keinen Krawattenknoten können oder aber es sehr schnell gehen muss, dann ist diese Krawatte die richtige Wahl. Sie ist blitzschnell am Hemd und auch wieder gelöst.
Extra schmale Krawatte in mittelblau (SB1409)
Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass der Trend immer mehr in Richtung schmaler geschnittenen Krawatten geht. Besonders junge, schlanke Männer bevorzugen diese Krawatten und tragen diese häufig im moderneren, legeren Büro.
Sie haben Lust auf das klassische Accessoire “Krawatte” und wollen sich trotzdem etwas von der Masse abheben? Dann tragen Sie ruhig mal eine extra schmale Krawatte wie dieses Exemplar in mittelblau. Sie ist aus reiner Seide und dadurch besonders hochwertig.
Alle gültigen Kommentare, die zu diesem Gewinnspiel bis einschließlich 13.12.2011 erfolgen, werden bei der Auslosung berücksichtigt. Wenn alles klappt, werden die Krawatten dann noch rechtzeitig vor Weihnachten bei Ihnen ankommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg allen Teilnehmern!
P.S.: Natürlich können auch gerne alle kommentieren, die nicht am Gewinnspiel teilnehmen wollen, aber eine Meinung zum Thema Berufsbekleiung für Selbständige haben.
Und natürlich würde es mich auch sehr freuen, wenn Sie diesen Artikel auf Facebook, Twitter und Co. teilen.
Das sehe ich ganz ähnlich. Eine Anpassung in Hinblick auf die Kleiderordnung sollte schon sein, aber es sollte dabei halt nicht der Eindruck von “Verkleidetsein” bei rauskommen.
Für mich sind Anzug und Krawatte einfach Pflicht. Wenn ích mir vorstelle, da würde ein potenzieller Geschäftspartner im Pulli vor mir erscheinen, wäre der bei mir unten durch.
Die Bekleidung muss zur Persönlichkeit passen – das ist das erste. Andererseits finde ich es auch extrem wichtig, die gesellschaftlichen Konventionen zu beachten.
Wenn ich als selbständiger Berater unterwegs bin und einen Kunden besuche, ist ein Anzug und eine Krawatte imho Pflicht.
Seien wir ehrlich: Kleider machen Leute. Es geht nichts über einen schönen Anzug. Egal ob selbstständig oder nicht: Bei wichtigen Meetings ist es eine Form von Respekt, dass man sich angemessen kleidet. Jedoch muss man immer die Begleitumstände betrachten. Wer in einem Konzern arbeitet und ein Treffen mit dem Vorstand hat, der sollte zuhause bleiben und seine Kündigung verfassen, wenn er vor hat da mit Baggi-Pants und flip flops hinzugehen. Nicht jeder ist Mark Zuckerberg und kann sich sowas erlauben. Andererseits wer in einer Agentur arbeitet oder einer kleinen Onlineklitsche ohne grooming standarts wo sowieso alle nur im Tshirt rumlaufen, der sollte sicher nicht komplett Overdressed antreten. Meiner Meinung nach bestimmen immer die Umstände den Look. Ich persönlich trage wahnsinnig gern Anzüge. Und seien wir ehrlich: Anzug ist ja auch nicht gleich Anzug. Auch da sollte man sich individuell präsentieren. Ein gute Anzug hat schon manche Türen geöffnet
Btw, was dein Einstiegsbeispiel mit dem Anwalt angeht: Mein Rechtsdozent rennt immer mit schwarzem T-Shirt, strubbeligen Haaren und 3-Tage Bart rum. Und wenn ich Probleme hätte würde ich auf JEDEN FALL zu ihm gehen
12:03
Also zunächst einmal Kompliment für die amüsante Idee, die hinter diesem Blogartikel steht
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Ob Selbstständig, oder auch nicht … letzten Endes ist es auf jeden Fall zumeist ratsam, den Bekleidungskonventionen (ob sinnvoll oder auch nicht) mit dem eigenen Outfit Rechnung zu tragen. Andernfalls kann es für einen selbst, oder auch für die weiteren Teilnehmer an einem, wie auch immer gearteten, “offiziellen” Termin peinlich werden.
Peinlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man durch den “ersten Eindruck”, der nach wie vor viel zählt, schon mal keine Punkte verbuchen konnte.
Mag ja sein, dass es wurscht ist, wenn die Geprächspartner etwas von einem wollen, aber so eine Konstellation kann sich auch irgend wann mal ändern …
Natürlich sollte man sich grundsätzlich auch in den eigenen Plünnen wohlfühlen und sich nicht, weil gerade feiner Zwirn angesagt ist, in den alten Konfirmationsanzug zwängen. Das Gegenüber merkt sicher auch recht schnell, wenn der Anzug eher einen “Verkleidungscharakter” hat.
Geschäftliche Termine, die nicht gerade auf irgendeiner hochwohlgeborenen Vorstandsetage stattfinden, kann man meiner Erfahrung nach immer mit einer Jeans, ordentlichen Schuhen, Hemd + Sakko ohne größere Gefahr des Over- oder Under-Dressings angehen.
Bewegt man sich in höheren “Sphären”, sollte man den Dresscode einfach erfragen. Kommt nämlich nicht gut, wenn man sich im hellen Anzug mit bunter Krawatte einer dunkelfarbig bekleideten Geschäftsführer-Phalanx mit Standard-Diagonalstreifen-Krawatte gegenüber sieht. Die “Uniformierung” hat ja den Zweck, niemanden durch das Äußere in eine bestimmte Gesprächsposition zu drängen, oder zu brüskieren.
Es seid denn, es gehört zur Strategie der Selbstdarstellung oder ist Bestandteil einer gewollten Verunsicherung des Gegenüber. Ist aber ein anderes Thema
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