Hallo liebe Leser,
seit dem letzten Blogletter sind schon wieder zwei Wochen ins Land gezogen. Es wird also wieder Zeit für eine neue Ausgabe.
Heute habe ich interessante Neuigkeiten zu Facebook, Twitter und dem Android-Market.
Nach dem der App-Store von Apple bereits im Januar die Marke von zehn Milliarden heruntergeladener Apps durchbrochen hat, zieht der Android-Market jetzt nach.
Dieser Tage werden die Nutzer der Google-Plattform für Applikationen ebenfalls die imaginäre Hürde von zehn Milliarden Downloads überschreiten. Zur Feier dieses Ereignisses bietet Google zusammen mit ausgewählten Entwicklern derzeit über einen Zeitraum von zehn Tagen jeden Tag einige ausgewählte Apps für 10 Eurocent an.
Das diese gewaltige Zahl dieses Jahr bereits erreicht wurde, ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es im März 2011 erst drei Milliarden geladene Applikationen waren. Aber bereits im Juli konnte der Android Market sechs Milliarden Downloads verzeichnen. Und nun also die Zehn. Den Informationen des Unternehmens Google zufolge werden inzwischen pro Monat rund eine Milliarde Apps heruntergeladen.
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Der Konkurrent Apple hat, wie eingangs beschrieben, noch einen erheblichen Vorsprung gegenüber dem Android-Market. Während der App Store schon Ende Januar 2011 zehn Milliarden Downloads zu vermelden hatte, konnte bereits im Juli die Zahl der Downloads bereits die Marke von 15 Milliarden überschreiten.
Eine Prognose in Hinblick auf das weitere Wachstum der Downloadzahlen hat keiner der beiden App-Stores abgegeben.
Was auf Facebook gang und gebe ist, wird nun auch beim Kurznachrichtendienst Twitter möglich: Das Schalten von Werbeanzeigen, den sogenannten Twitter Ads ist für Werbetreibende nun endlich auch manuell möglich.
Derzeit finden noch umfassende Tests des Verfahrens statt, wie Adam Bain, Head of Ad-Sales bei Twitter, während der Ignition Konferenz von Business Insider bekannt gab. Schon in Kürze soll die Selbstbedienung für Werbeanzeigen, die mit Hilfe einer überschaubaren Zahl werbetreibender Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft wird, für alle Interessenten freigegeben werden
Es dauert also nicht mehr lange bis Selbständige – die nach Angaben von Twitter zusammen mit den mittelständischen Unternehmen zur Zielgruppe gehören – in Werbung auf Twitter investieren können, um sich neue Kundengruppen zu erschließen. Für die Buchung der Anzeigen wird wohl – wie bei Facebook – eine Kreditkarte gebraucht, mehr nicht.
Ob sich eine Investition in die Werbeformate von Twitter wirklich lohnt, muss an dieser Stelle eine offene Frage bleiben, da ich dazu noch keine Aussagen gehört oder gelesen habe.
Wo schon das Thema Werbung innerhalb sozialer Netzwerke angesprochen wurde, möchte ich dieses nun weiterführen. Auf allfacebook.de habe ich eine interessante Statistik zu den Werbepreisen und Nutzerzahlen Facebooks in einem europaweiten Vergleich entdeckt.
Besonders erstaunlich an dieser Erhebung ist für mich die Tatsache, dass bei Facebook Deutschland die Anzeigenpreise im Vergleich zur vorangegangenen Statistik aus dem September 2010 leicht zurückgegangen ist.
Natürlich sind diese Beobachtungen nur bedingt aussagekräftig, wurden Sie doch nicht einmal im gleichen Monat gemacht. Davon abgesehen können auch nicht alle Gruppen von dem allgemeinen Preisrückgang profitieren. Einzelne Branchen müssen durchaus mehr Geld investieren als in der Vergangenheit, um auf Facebook Werbung zu schalten.
Ich persönlich hätte aber dennoch einen breit gefassten Anstieg der Werbepreise erwartet, wo sich doch immer mehr Unternehmen innerhalb der sozialen Netzwerke engagieren. So kann man sich täuschen.